Grüngut könnte in Uri bald etwas kosten

ABFALL ⋅ Eine Gebühr für Grünabfälle ist für die Zaku ein gangbarer Weg. Verursacher würden zur Kasse gebeten. Doch Widerstand ist spürbar.

11. April 2015, 05:02

Im Kanton Uri wird über eine Gebühr für Grünabfälle nachgedacht. Bis anhin hat die Zentrale Organisation für Abfallbewirtschaftung im Kanton Uri (Zaku) nichts für die Entsorgung von Grüngut verlangt. Das könnte sich aber ändern. Denn für den Verwaltungsrat besteht seit Längerem Handlungsbedarf. Pro Jahr verschlingt die Grüngutsammlung 600 000 Franken. Nun möchte der Verwaltungsrat die Verursacher zur Kasse beten.

Gemeinderat ist skeptisch

Denkbar ist für den Verwaltungsrat eine Vignette für die Sammelcontainer oder eine Gebühr, die nach dem Gewicht erhoben wird. Allerdings ist auch Widerstand spürbar Mit der Einführung einer Gebühr würde das Risiko illegaler Deponien wachsen, moniert Andreas Bossart, Mitglied des Altdorfer Gemeinderats. Zudem bestünde die Gefahr, dass Konsumenten Abfälle nicht mehr sauber trennen würden.

Anian Heierli

 


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