SBB genehmigt 53-Millionen-Kredit

Die SBB hat einen Kredit von 53 Millionen Franken für das Bauprojekt der Erhaltungs- und Interventionszentren (EIZ) in Erstfeld gesprochen. Die Zentren werden für den Unterhalt sowie für die Behebung von Störungen im neuen Gotthard-Basistunnel gebaut.
04. Juli 2012, 11:10

Ende 2016 werden die ersten Züge durch den Gotthard-Basistunnel rollen. Um den Tunnel warten und reparieren sowie bei Notfällen rasch intervenieren zu können, werden in Erstfeld und Biasca Erhaltungs- und Interventionszentren (EIZ) gebaut.

Im Dezember 2011 ist das Plangenehmigungsverfahren für die beiden Zentren im Bundesamt für Verkehr (BAV) eingereicht worden. Die SBB hat einen Projektkredit von 53 Millionen für das EIZ Erstfeld sowie 68 Millionen für Biasca freigegeben. Die zweistöckigen Unterhaltsgebäude umfassen Büroarbeitsplätze, Schulungs- und Aufenthaltsräume sowie eine grosse Werkstatthalle. Der Baubeginn an den beiden Standorten ist für Anfang 2014 geplant; 2013 sind erste Vorarbeiten geplant. Die Bauzeit wird rund zwei Jahre betragen.

Mit diesen beiden Zentren werden im Bereich Infrastruktur pro EIZ rund 40 Stellen geschaffen. Die genaue Anzahl ist abhängig vom künftigen Stellenbedarf im EIZ – diese Zahl ist momentan in Erarbeitung.

pd/shä

  • Nordportal des Gotthard-Basistunnels in Erstfeld.  (© Keystone / Christian Beutler)
  • Multifunktionsstelle Sedrun: 12 Wochen vor der Eröffnung des 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnels läuft der Testbetrieb auf Hochtouren. (10. März 2016).  (© Keystone / Alexandra Wey)
  • Laut der Bauherrin, der AlpTransit Gotthard AG, verliefen die Testfahrten im längsten Eisenbahntunnel der Welt im Grossen und Ganzen bislang problemlos.  (© Keystone / Alexandra Wey)

Am 1. Juni 2016 wird der Gotthard-Basistunnels eröffnet. Die Online-Redaktion blickt zurück und lässt den Bau des 57 Kilometer langen Tunnels Revue passieren.


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