Brüsti wird zur Freeski-Arena

ATTINGHAUSEN ⋅ Acht Urner haben während einer Woche das Brüsti nach ihren Vorstellungen präpariert – mit Unterstützung der Skigebietsbetreiber. Am vergangenen Wochenende wurde schliesslich gezeigt, welche Kunststücke darauf möglich sind.
10. April 2018, 08:04

Am Wochenende gab es auf dem Brüsti wilde Sprünge zu sehen. Gezeigt wurden an der «Spring Session 2018» auch 3-fache Drehungen (1080 Grad) und zweifache Rückwärtssaltos. Hinter der Veranstaltung stecken Marcel Infanger, OK-Mitglied des Urner Freestyle-Events Moove Uri, und sieben Helfer aus Isenthal und Attinghausen.

Sie bauten während einer Woche die Schanzen und stellten die so genannten Rails auf. Unterstützung erhielten sie vom Pistenpersonal von Peter Scheiber. Die Unterkunft, das Skihaus Surenen, wurde ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Ziel der Veranstalter der «Spring Session» ist es, den Freeski-Sport auszuleben und zu geniessen. Der Event ist so gestaltet, dass es für jeden etwas dabei hat, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Am vergangenen Freitag begaben sich dann 15 Fahrer auf die Piste, am Samstag waren es rund 25 Rider. Besonders beeindruckend waren dabei die Sprünge von Tobias Zurfluh, der auch zweifache Rückwärtssalti steht. Daneben genossen die Teilnehmer und Zuschauer die wunderschöne Location, tolle Musik, gute Stimmung, hammermässiges Wetter. Eine wunder­bare Möglichkeit, vom Alltag ­Abstand zu nehmen.
 

Bilder Valentin Luthiger

redaktion@urnerzeitung.ch


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