Alpenbrevet: Zürcher Töfffahrer blitzt vor Bundesgericht ab

GÖSCHENEN ⋅ Am Alpenbrevet von Red Bull 2012 soll ein Zürcher Töfffahrer die Arbeit der Polizei gestört haben. Das Landgerichtsvizepräsidium verurteilte den 55-Jährigen im November 2013 wegen Hinderung einer Amtshandlung zu einer bedingten Geldstrafe und zu einer Busse. Damit war der Zürcher nicht einverstanden – und zog das Urteil weiter.
12. September 2017, 05:00
Ohne Erfolg: Nach der Berufungsverhandlung Ende 2016 sprach auch das Urner Obergericht den Zürcher schuldig. Da der Töfffahrer in der Zwischenzeit wegen eines anderen Vorfalls vom Zürcher Bezirksgericht ebenfalls wegen Hinderung einer Amtshandlung rechtskräftig verurteilt worden war, sprach das Obergericht eine unbedingte Zusatzstrafe von 15 Tagessätzen à 130 Franken, ausserdem wurden ihm die Verfahrenskosten von 6000 Franken auferlegt. Doch der Zürcher beharrte weiterhin auf seiner Unschuld und zog auch das Urteil des Obergerichts weiter. Wieder ohne Erfolg: Am 29. August hat das Bundesgericht die Beschwerde abgewiesen. Der Töfffahrer muss nun auch die Gerichtskosten von 3000 Franken zahlen. (eca)
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Am Samstag trafen sich am Alpenbrevet von Red Bull rund 1000 Töfflifahrer in Sarnen um eine 110 Kilometer lange Strecke zurückzulegen.

Video: Über 1000 Töfflifahrer am 8. Alpenbrevet

Rund 1000 Töfflifahrer waren Samstag unterwegs Richtung Glaubenberg beim 8. Alpenbrevet. Die 110km lange Strecke führt von Sarnen aus durch die Zentralschweiz. Beim grössten Töffli-Event in Europa geht es nicht um Rekordzeiten, sondern um den Spass. (ats-video, 22. Juli 2017)

Video: Töfflifahrer übernehmen Obwalden

Beim ersten Alpenbrevet in Obwalden wurden 1000 Töfflifahrer erwartet. Die Göppel starteten in Sarnen. (Roger Grütter/LZ, 22. Juli 2017)




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