Urnerin Helen Simmen Langenberg übernimmt Führungsfunktion

KANTONSSPITAL URI ⋅ Helen Simmen Langenberg arbeitet ab 1. Oktober als Leiterin Betriebswirtschaft am Kantonsspital Uri. Gleichzeitig wird die ehemalige Realper Landrätin Mitglied der Spitalleitung.
Aktualisiert: 
18.07.2017, 19:00
18. Juli 2017, 08:59

Bruno Arnold

bruno.arnold@urnerzeitung.ch

Helen Simmen Langenberg (siehe Box) wird am 1. Oktober die neu geschaffene Stelle als Leiterin Betriebswirtschaft am Kantonsspital Uri (KSU) antreten. In dieser Funktion wird sie für die operative Führung der Bereiche Finanzen und Controlling, Technischer Dienst, Informatik, Ökonomie sowie der Stabstelle Projekte am KSU verantwortlich sein. Das hält der Spitalrat in einer Medienmitteilung fest. Simmen war seit dem 1. September 2015 als Leiterin Controlling und Codierung am KSU tätig.

«Die Dynamik in der Spitallandschaft ist enorm», betont Peter Vollenweider, Präsident des Spitalrats. «Mit dem Um- und Neubau, aber auch ganz allgemein stehen für das KSU komplexe Herausforderungen an. Um diesen mit Blick auf den steigenden Kostendruck zu begegnen und das KSU auch in Zukunft wirtschaftlich führen zu können, ist ein funktionierendes Medizincontrolling unabdingbar.»

Viele Veränderungen in der Betriebswirtschaft

Spitaldirektor Fortunat von Planta spezifiziert die Auswirkungen für die operative Führung des KSU: «Zusammen mit der wichtigen Grundlagenarbeit im Controlling stehen viele Veränderungen in der Betriebswirtschaft an, so zum Beispiel die Optimierung der Material- und Gerätebewirtschaftung, die Logistik, die Anlagebuchhaltung oder die Ressourcen- und Personaleinsatzplanung. Alle diese Entwicklungen bedingen eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik». Aus diesem Grund habe der Spitalrat im Juni die neue Stelle bewilligt und gleichzeitig Helen Simmen Langenberg als Leiterin Betriebswirtschaft bestimmt.

Bestens qualifiziert und vernetzt

Von Planta freut sich über die Neubesetzung: «Wir sind überzeugt, mit Helen Simmen eine bestens qualifizierte Person mit einem grossen Netzwerk für die neu geschaffene Funktion gefunden zu haben, welche die Weiterentwicklung des KSU massgeblich mitprägen wird.»

«Als Leiterin Controlling und Codierung am KSU ist es Helen Simmen innert kürzester Zeit gelungen, verschiedene äusserst wichtige Projekte umzusetzen», schreibt der Spitalrat. «So hat sie zum Beispiel ein OP-Controlling eingeführt, die betriebsinterne Kostenrechnung vollständig überarbeitet und das Medizincontrolling ausgebaut. Damit werden optimale Voraussetzungen für eine kosten- und leistungsbasierte Führung des KSU geschaffen.» Mit der Überarbeitung der Kostenrechnung werde zudem beabsichtigt, im Herbst 2017 das gesetzlich geforderte Gütesiegel Rekole zu erlangen. «Mit diesem Gütesiegel wird durch eine externe Revisionsgesellschaft eine hohe Zuverlässigkeit der Kostendaten bestätigt, was ein aussagekräftiges Benchmarking unter den Spitälern ermöglicht.»


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