Stammbaum zeigt nur einen Bruchteil der Abstammung

19. Dezember 2017, 18:58

Ahnenforschung Die Nachfahren- oder Enkeltafeln zeigen die unmittelbaren Nachkommen einer Person auf. Die beliebteste und häufigste Ahnentafel ist der Stammbaum. Er enthält nur die Nachkommen einer Person, die den gleichen Familiennamen tragen.

Das neue Familienrecht kann den Wuchs des Stammbaumes in seiner Krone arg lichten, da der Familienname nicht mehr demjenigen des Vaters entsprechen muss. Ein ausgeschmückter Stammbaum kann ein wunderschönes heraldisches Werk darstellen. Er zeigt allerdings meistens nur einen Bruchteil der Abstammung, denn all die Linien der Ehefrauen und deren Vorfahren werden nicht aufgezeigt.

Männliche Linie lässt sich schnell herausfinden

Das Stammbuch ist alphabetisch nach Familiennamen geordnet. Innerhalb eines Namens folgen die Familien nach der chronologischen Reihenfolge der Eheschliessungen. Massgebend für den Eintrag ist der Familienname des Ehemannes. Nebst der Familiennummer enthält der Eintrag auch den Familiennamen der Ehefrau. Die Kinder sind mit der Angabe des Vornamens, des Geburtsdatums sowie des Ehedatums aufgeführt. Teilweise wurde das Todesdatum nachgetragen. Aufgeführt sind zudem Vorname und Name des Ehepartners sowie dessen Eltern. Eine Verweisnummer gibt schliesslich die Familiennummer und Kindesfolge der Familie des Ehemannes an.

Das klingt wiederum kompliziert, ist es jedoch überhaupt nicht! Die jeweils männliche Linie der Vorfahren lässt sich relativ schnell herausfinden. Länger dauert es bei den Linien mütterlicherseits. Mit den oben erwähnten Angaben muss die entsprechende Familiennummer des Vaters der Ehefrau ausfindig gemacht werden. Dann beginnt das ganze Spiel wiederum von vorn. (rog)

 


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