Uri setzt auf den Nachwuchs

ROLLHOCKEY ⋅ Der RHC Uri startet morgen Samstag (15.30) auswärts in Weil am Rhein in die neue NLA-Saison. Das Team präsentiert sich gegenüber der Vorsaison stark verändert.
06. Oktober 2017, 08:46

Das letzte Meisterschaftsspiel der Urner liegt bereits Monate zurück. Ende April schieden die Urner in den NLA-Playoffs gegen den späteren Schweizer Meister Montreux aus.

In den Sommermonaten ist viel passiert. In den Reihen der Urner kam es zu zahlreichen Veränderungen. Die drei Portugiesen Ricardo Figueiredo, Gonçalo Favinha und German Dates haben die Urner verlassen. Figueiredo wohnt noch im Kanton Uri, spielt aber neu in Biasca. Favinha und Dates haben die Schweiz verlassen und sind in ihre Heimat zurückgekehrt. Zudem ist mit Livio Schuler ein Urgestein der Urner zurückgetreten.

Diesen Aderlass haben die Verantwortlichen so gut als möglich zu kompensieren versucht. Torhüter Marc Blöchlinger, der ein Jahr in der Westschweiz gelebt hatte, ist zurück bei den Urnern. Das Jungtalent mit Jahrgang 2000 wird zusammen mit Marcel Greimel das Torhüterduo bilden. Blöchlinger ist aber nicht der Einzige aus der Nachwuchsabteilung, der den Sprung ins NLA-­Team geschafft hat. Mit Matteo Gasser, Tim Aschwanden, Jannis Fussen und Remo Schuler sind vier weitere U20-Spieler in der neuen Saison mit dabei.

Schritt für Schritt sollen die talentierten Nachwuchskräfte nun an das NLA-Niveau heran­geführt werden. Mit dem Portugiesen André Costa bediente sich Uri auch im Ausland. Costa hat während Jahren in Deutschland gespielt und ist dort mehrmals Deutscher Meister geworden. Zurück im Kader ist auch Simon von Allmen, der das letzte halbe Jahr wegen familiärer Gründe verpasst hatte. Er bekleidet das Amt des Spielertrainers. Coach ist Max Aschwanden.

Weil am Rhein mit gewichtigen Abgängen

Wie gut sich das Team schon gefunden hat, wird sich morgen Samstag weisen. Die Urner ­gastieren beim RSV Weil am Rhein. Die Süddeutschen mussten im Sommer auch einige Abgänge verkraften. So verliessen mit Marzio Vanina, Jorge Vilamil und Alberto Garcia gleich drei Stammspieler den Verein. Der gewichtigste Abgang war jedoch jener von Torhüter Daniel Dietrich. Dem Vernehmen nach soll das aktuelle Team nicht mehr so stark sein wie jenes vergangener Jahre, in denen man konstant um den Titel mitspielen konnte.

Für Uri wäre ein Sieg ein Start nach Mass in die neue Saison. Und eine Bestätigung für die Neuausrichtung mit Jungen. (ji)

Hinweis

Männer, NLA. Samstag: Weil am Rhein – Uri (15.30, Nonnenholz).


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