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17,3 Grad in Sarnen – 16,1 Grad in Luzern

WETTER ⋅ Der neue Monat startet turbulent: Kräftige Winde sorgten am Montag für warme Temperaturen. Eine Kaltfront setzt in der Nacht zum Mittwoch dem Vorgeschmack auf den Frühling ein Ende.

Infolge milder Luftmassen aus Südwesten in Kombination mit kräftigen Winden sind am Montagmorgen im Flachland verbreitet über 10 Grad gemessen worden. Wie Meteonews in einer Mitteilung schreibt, stiegen tagsüber die Temperaturen örtlich auf maximal 17 Grad an, verbreitet wurden um 15 Grad gemessen (siehe Box). Im Süden konnten mit Föhn lokal sogar fast 20 Grad registriert werden. Die Nullgradgrenze liegt auf 3500 Meter.

Flocken bis ins Flachland

Auch am Dienstag bleibt es noch mild, tagsüber werden im Norden rund 12 bis 13 Grad erwartet. In der Nacht auf Mittwoch erreicht die Schweiz ein Kaltfront, welche Niederschlag mit sich bringt. Anfangs liegt die Schneefallgrenze noch um 3000 Meter, sinkt dann aber mit der Front gegen 1000 Meter. Schlussendlich sind am Mittwochnachmittag Flocken bis in die tiefen Lagen möglich. Die Temperaturen erreichen am Mittwoch lediglich 5 bis 6 Grad. Am Donnerstag geht es unbeständig weiter, die Nullgradgrenze steigt dann jedoch wieder an. Freuen dürfte dies vor allem die in mittleren und höheren Lagen angesiedelten Skigebiete.

Zusammen mit dem vielen gefallenen Neuschnee und den auch am Mittwoch und Donnerstag sehr kräftigen Winden und den damit verbundenen grossen Schneeverfrachtungen bleibt aber auch die Lawinengefahr nach wie vor bestehen: Es wird empfohlen, die gesicherten Pisten nicht ohne genügend Erfahrung zu verlassen.

Höchsttemperaturen vom 1. Februar

Locarno-Monti (TI) 19.7
Grono (GR) 17.3
Sarnen 17.3
Buchs SG (SG) 16.5
Schattdorf 16.2
Luzern 16.1
Altdorf 15.7
Oberriet (SG) 15.7
Vaduz 15.7
Gersau 15.4
Thun (BE) 15.1
Bern-Belpmoos (BE) 15.0
Sitten (VS) 15.0
Wohlen (AG) 14.9
Stachen (Arbon) (TG) 14.9
Selzach (SO) 14.7
Wädenswil (ZH) 14.7
Cham 14.7
Aarau (AG) 14.4
Liestal (BL) 14.3

Trockener Tessin

Während die nördliche Schweiz am Wochenende regelrecht verregnet wurde, hält im Tessin die Trockenheit weiter an. Nachdem die Monate November und Dezember als die wärmsten und trockensten in die Geschichte eingingen, fiel auch im Januar der erhoffte Niederschlag weitgehend aus. Leidtragende sind die Landwirtschaft und die Energieproduzenten.

Würden die Monate November, Dezember und Januar zusammen betrachtet, könne von einer aussergewöhnlichen Trockenheit im Tessin gesprochen werden, sagte Fosco Spinedi von Meteo Schweiz in Locarno am Montag auf Anfrage. Generell träten längere Trockenphasen im Tessiner Winter häufiger auf - allerdings sei davor zumindest im Herbst ausgiebiger Regen gefallen, was in diesem Jahr nicht der Fall gewesen sei, so Spinedi.

Der aktuelle Pegel des Lago Maggiore liege deshalb rund einen Meter unter dem langjährigen Mittel. Nur die Regulierung über die Schleusen in der italienischen Gemeinde Sesto Calende würden aktuell ein weiteres Absinken des Pegels verhindern.

Unter der anhaltenden Trockenheit würde bereits die Landwirtschaft leiden, die in den kommenden Wochen im Tessin damit beginne anzupflanzen, sagte Spinedi. Die Waldbrandwarnstufe liege im Tessin aktuell bei Stufe drei von fünf - im Dezember hatte sie bereits Stufe vier erreicht, was mit Warnhinweisen der Behörden an die Bevölkerung einherging.

pd/rem/sda

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Leserkommentare
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 01.02.2016 22:41

    Ja! Es ist ein träumchen von Wetter. Soll doch bitte so bleiben. Die Fasnacht naht....😂!!!

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