Das waren die 1.-April-Scherze in den Medien

WITZE ⋅ Eine historische Entdeckung, ein Schwingfest auf der Kippe oder ein Zug, der komplett mit Solarenergie fährt: Luzernerzeitung.ch hat die besten Scherze zum 1. April zusammengestellt.

Neue Zuger Zeitung: Beim Fällen von Bäumen in der Herti für das Eidgenössische Schwingfest 2019 haben die Arbeiter einen archäologischen Fund gemacht. Dieser lässt die Organisatoren des Grossanlasses erzittern. (Zum Artikel »).

Neue Nidwaldner Zeitung:  Die Goldschmiede und der «Schlüssel» in Stans stehen unter neuer Führung. Die Chefs tauschen ihre Posten. Heute ist ihr erster «Arbeitstag». Zur Eröffnung wird in den beiden Wirkungsstätten ab 16.30 Uhr zum Apéro eingeladen. (Zum Artikel »)

Bote der Urschweiz: Eine bedeutende historische Entdeckung vermeldete die Zeitung aus dem Schwyzer Talkessel: Im Staatsarchiv sei ein bisher verschollenes Tagebuch aus der Zeit der Schlacht am Morgarten entdeckt worden. Es enthalte Skizzen und Notizen eines alten Schwyzer Landmannes, der an der Schlacht vor 700 Jahren mit dabei gewesen war. «Es war ein wüstes Schlachten gegen die Ritter aus Habsburg», wird der Autor «Gilg Schnuoriger» zitiert. (Zum Artikel im E-Paper »).

Radio Central: Der Bundesrat kämpft seit längerem für die «Energiewende». Eine deutliche Antwort liefern jetzt zwei Bahn-Gesellschaften: In einer Mitteilung schreibt die Zentralbahn zusammen mit der Südostbahn, dass sie in 5 Jahren den ersten Zug einsetzen wollen, der komplett mit Solarenergie fährt. Aber nicht mit Solarstrom aus der Steckdose (Zum Radio-Beitrag »).

Entlebucher-Anzeiger: Flühli erweitert das Skigebiet mit einem Sessellift von Lungern-Schönbüel. Zudem plane der Trägerverein Schneesportfreunde Flühli den Bau eines Panorama-Restaurants auf Blasenegg (Zum Artikel »)

Radio SRF1: Das Radio vermeldete am Morgen, dass die Stadt Konstanz am Bodensee nach jahrelangen Verhandlungen von nun an zur Schweiz gehört. Dies soll ein Ende des Einkaufstourismus bedeuten. (Zum Radio-Beitrag »)

NZZ: Die Zeitung schickte die Leser mit einem kompletten Handy-Verbot für Fussgänger, Velofahrer und Autofahrer in den 1. April. Die Stadt Zürich wolle so Unfälle verhindern. Noch unklar sei, ob das Verbot auch für Smart-Watches gelte. (Zum Artikel »).

Tages-Anzeiger: Mit einer historischen Sensation wartete der «Tagi» auf: Die Schweiz begehe das 500-Jahr-Jubiläum zur Schlacht von Marignano zwei Jahre zu spät. Zürcher und Mailänder Forscher hätten Dokumente entdeckt, welche die Schlacht auf 1513 datierten. Wer darauf hereinfiel, wurde immerhin getröstet: Gegen Vorweisen des «Tagi»-Artikels spendierte das Landesmuseum Zürich einen Gratis-Eintritt in die Marignano-Ausstellung. (Zum Artikel»)

Bund: Die Zeitung aus Bern widmet gleich eine ganze Scherzseite dem Thema Werbung für die Handcreme Ensi «und ihre Hände können abschalten» - veröffentlichte der «Bund». Highlight ist ein Korrigendum zu einem angeblich «ärgerlichem Verschreiber» in einem Beitrag vom Vortag zum Sprachenfrieden in der bernischen Verwaltung. Die Aussage von Erziehungsdirektor Bernhard Pulver, «Frühfranzösisch führt später zu Gicht», habe dieser so nicht gemacht. Korrekt laute die Aussage: «Frühfranzösisch wird früher oder später zur Pflicht». Nicht korrekt sei auch die Formulierung, Pulver wolle «die Verwandten» zu Frühfranzösisch verpflichten. Im Visier habe er vielmehr die «Beamten». (Zum Artikel»)

Berner Zeitung: Über eine «Handyspur» für handynutzende Fussgänger unter den Lauben berichtete die Zeitung. «Wer unterwegs auf sein Smartphone starrt, sollte zum eigenen Schutz von anderen Passanten getrennt werden», wird der Berner SP-Stadtpräsident Alexander Tschäppät zitiert. (Zum Artikel »)

Südostschweiz: Ein Churer Bauzar will ein Churer Bauzar den geplanten Valser Hotelturm toppen: 400 Meter hoch soll das höchste bewohnbare Gebäude Europas in Chur West werden. «L'Express» weiss von einem 18-stöckigen Turm, der in Neuenburg entstehen soll. (Zum Artikel »).

Le Matin: Mit dem Thema Fremdsprachen wurden die Leser hinters Licht geführt. Die Westschweizer Zeitung soll zweisprachig werden. Damit wolle man den Deutschsprachigen in der Westschweiz eine Freude machen und vor allem bei den Romands die Deutschkenntnisse auffrischen. (Zum Artikel »).

Einige weitere, ausgewählte April-Scherze:

IKEA Rothenburg: Müssen die Gehege unserer Haustiere immer gleich aussehen? Der Möbelkonzern lanciert passend zu Ostern eine limitierte Kollektion, nur für Hasen und Kleintiere.

Eichhof: Der Bierbrauer aus Luzern hat das Eichhörnchen im Wappen durch ein Einhorn ausgetauscht. «Neues Design, bewährter Geschmack, erhältlich ab dem 1. April» heisst es dazu.

WWF: Der Umweltschutzverband verkündete, mit dem mühsamen täglichen Aufladen von Smartphones sei jetzt Schluss. Dank einer neuen WWF-App liessen sich Smartphones durch schütteln aufladen. Dies sei ein kleiner, feiner Beitrag zum Umweltschutz. Um einen halbvollen Akku komplett aufzuladen, reiche die Erschütterung eines Jogging-Laufs von 36 Minuten.

SBB: Auch für Pendler hatte der 1. April einige Überraschungen auf Lager. Die SBB vermeldete mit Verweis auf Marktforschungsergebnisse, dass Fahrgäste gerne in nach Zivilstand getrennten Abteilen reisten. Man reagiere sofort, in neuen Abteilen seien Singles, Verliebte und Verheiratete unter sich unterwegs. Nach einer Pilotphase werde entschieden, ob die Aufteilung schweizweit eingeführt werde und ob allenfalls die 1. und 2. Klasse ersetzt werde.

HINWEIS:
Sind Ihnen in den Medien weitere witzige 1.-April-Scherze aufgefallen? Schicken Sie uns ein Email: redaktion.online@luzernerzeitung.ch Wir ergänzen unsere Zusammenstellung laufend.

rem/sda


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