Neue Luzerner Zeitung Online

Jetzt ist die Zentralschweiz flächendeckend online

KARTE ⋅ Strassen, Wanderwege, Sehenswürdigkeiten: Mit den von Google neu veröffentlichen Panoramabildern ist nun ein Streifzug am Bildschirm durch praktisch sämtliche Regionen der Zentralschweiz möglich.

Neben 360-Grad-Bildern von Landschaften und Strassen bis in einzelne Wohnquartiere sind in der Zentralschweiz neu auch Wanderrouten sowie Touristenziele fotografisch festgehalten. Dazu zählen etwa das Titlisgebiet und der Aufstieg zur Spannorthütte bei Attinghausen.

Zur Erfassung der Fotos kam ein tragbarer Rucksack mit Kamerasystem zum Einsatz. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Alpenclub (SAC) und Schweiz Tourismus geplant.

Daneben sind von Google mit den herkömmlichen Kamera-Autos inzwischen sämtliche wichtigsten Verkehrswege in der Zentralschweiz erfasst. Bilder von den Passfahrten am Gotthard oder Brünig sind ebenso vorhanden wie Aufnahmen aus der Stadt Luzern oder den übrigen Hauptorten der Zentralschweiz.

Auch Ausstellungsräume des Verkehrshauses in Luzern können Interessierte künftig am Bildschirm «durchlaufen». Benutzer der Anwendung Google Maps könnten das neue Bildmaterial zu ihrer Reiseplanung nutzen, schreibt der Internetkonzern Google in einer Mitteilung.

Google hat auch angekündigt, ab Juni wieder im Kanton Luzern unterwegs zu sein. «In Emmen, Kriens, Horw, Ebikon und weiteren kleinen Ortschaften werde man weitere Bilder machen, teilweise auch auf Rad- und Wanderwegen», so Google.

Strassen, Wanderwege und Sehenswürdigkeiten: Mit den am Dienstag von Google neu veröffentlichen Panoramabildern ist nun ein Streifzug am Bildschirm durch praktisch sämtliche Regionen der Zentralschweiz möglich. Einige Beispiele sehen Sie in dieser Galerie.

Die neuen Bilder sind teilweise mehrere Jahre alt. Ursprünglich wollte Google bereits im vergangenen Sommer neues Material veröffentlichten. Wegen Problemen mit den Bildern kam es jedoch zu Verzögerungen.

Der Fotodienst stand weltweit bei Datenschützern immer wieder in der Kritik. Sie fürchteten um die Privatsphäre von zufällig abfotografierten Passanten oder Fahrzeugen.

Ein Computerprogramm soll auf den Fotos alle Gesichter von Passanten sowie Nummernschilder von Fahrzeugen unkenntlich machen. Die automatische Verpixelung funktioniert allerdings nicht in jedem Fall.

Betroffene können sich an Google wenden und verlangen, dass Bilder nachträglich von Hand verwischt werden. Der Street-View-Anbieter hat dazu in der Anwendung die Schaltfläche «Bild unkenntlich machen» eingebaut. Die Massnahme geht auf Forderungen des Eidgenössischen Datenschützers von 2009 zurück.

sda/rem

HINWEIS: Wie Google das Datenschutz-Problem löst, lesen Sie hier »

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