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Leicht mehr Arbeitslose in der Zentralschweiz

ARBEITSMARKT ⋅ Die regionalen Arbeitsvermittlungszentren haben im Januar in der Zentralschweiz leicht mehr Arbeitslose registriert als im Vormonat. Rückläufig ist der Trend einzig in den Kantonen Nidwalden und Obwalden.

Insgesamt waren in der Zentralschweiz 8381 Personen bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren als arbeitslos gemeldet. Das sind 188 Personen mehr als im Vormonat Dezember. Insgesamt liegen die Arbeitslosenquoten mit 0,9 Prozent (Obwalden) bis 2,4 Prozent (Zug) unter dem Schweizer Mittel von 3,5 Prozent. Gleichzeitig sind dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) 600 offene Stellen in der Zentralschweiz bekannt.

Am meisten Arbeitslose sind nach wie vor im Kanton Luzern registriert, nämlich 4591 Personen (95 mehr als im Vormonat). Die Arbeitslosenquote stieg von 2,1 auf 2,2 Prozent an. Gegenüber dem Januar 2013 sind im Kanton Luzern leicht weniger Arbeitslose registriert (-87 Personen).

Die höchste Arbeitslosenquote in den sechs Zentralschweizer Kantonen weist der Kanton Zug auf: Sie beträgt 2,4 Prozent (+0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat). Demnach waren im Januar 1544 Personen arbeitlos, 59 mehr als im Vormonat.

In der Zentralschweiz am stärksten angestiegen ist die Arbeitslosenquote im Kanton Uri. Die Quote stieg von 1,4 auf 1,6 Prozent. Im Kanton Uri waren im Januar 292 Arbeitslose registriert, 32 mehr als im Vormonat.

Im Kanton Schwyz stieg die Arbeitslosenquote von 1,7 auf 1,8 Prozent an. 1477 Personen waren als arbeitslos gemeldet, was einem Plus von 41 Personen gegenüber dem Vormonat Dezember entspricht.

Weniger Arbeitslose in Ob- und Nidwalden

Gesunken ist die Arbeitslosenzahl einzig in den Kantonen Obwalden und Nidwalden. Im Kanton Nidwalden sank die Arbeitslosenquote von 1,3 auf 1,2 Prozent, im Kanton Obwalden von 1,1 auf 0,9 Prozent, was gleichzeitig die tiefste Quote in der ganzen Schweiz ist. Im Kanton Nidwalden waren 281 Personen arbeitlos, im Kanton Obwalden waren es 196.

Im Jahresvergleich zum Januar 2014 steht die Zentralschweiz leicht schlechter da: Den regionalen Arbeitsvermittlungszentren wurden im Januar 2015 277 Arbeitslose mehr gemeldet als im Vorjahr zur selben Zeit.

Schweizweit steigt die Zahl der Arbeitslosen im Januar um 2,4 Prozent an. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozent auf 3,5 Prozent. Bei den 15 bis 24-jährigen stieg die Arbeitslosenzahl um 1,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Arbeitslosenzahlen allerdings rückläufig.

Die höchste Arbeitslosenquote weisen die Kantone Neuenburg und Wallis mit je 5,8 Prozent aus, gefolgt vom Kanton Genf (5,5 Prozent) und dem Kanton Waadt (5,2). 

rem

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