Flicken statt wegwerfen: Aufruf der Zentralschweizer Umweltdirektoren gegen Konsumwut

UMWELTSCHUTZ ⋅ In der Zentralschweiz soll die Umweltbelastung durch den Verbrauch von Konsumgütern reduziert werden. Die Umweltdirektoren haben am Donnerstag eine dreijährige Kampagne gestartet. Bürger sollen Verbrauchsgüter reparieren statt wegwerfen und mit anderen teilen.
18. Mai 2017, 10:38

Indem Konsumgütern Sorge getragen werde und diese lange genutzt, repariert oder mit anderen geteilt würden, könnten wertvolle Ressourcen gespart werden, schreibt die Zentralschweizer Umweltdirektorenkonferenz in einer Mitteilung. Konsum als Verbrauch von Gütern sei immer mit Umweltbelastung verbunden.

Die Kampagne "Flicke. Teile. Sorg ha." will die Bevölkerung dazu animieren, kleine Schritte zu unternehmen hin "zu einem bewussteren Konsum" von Gebrauchs- und Verbrauchsgütern. Dazu zählen die Regierungsräte auch das Energiesparen und die Vermeidung von Essensresten.

Die Umweltdirektoren empfehlen ausdrücklich unter anderem den Kooperationsbund reparaturführer.ch von Städten, Gemeinden und Kantonen. Die Online-Plattform vermittelt kostenlos Reparaturprofis. Daneben gibt es Reparaturtreffs in Luzern und Zug, wo sich Konsumenten an anwesende Reparaturexperten wenden können.

Während den nächsten drei Jahren sind zahlreiche lokale Aktionen geplant. Die Zentralschweizer Umweltdirektorinnen und Umweltdirektoren wollten zum Auftakt mit gutem Beispiel vorangehen und brachten am Donnerstag im Luzerner Neubad gemeinsam defekte Velos wieder in Schwung.

Hinweis: Weitere Infos auf www.e-chline-schritt.ch (sda)

Video: «E Chline Schritt - flicke»

In der Zentralschweiz soll die Umweltbelastung durch den Verbrauch von Konsumgütern reduziert werden. Die Umweltdirektoren haben am Donnerstag eine dreijährige Kampagne gestartet. Bürger sollen Verbrauchsgüter reparieren statt wegwerfen und mit anderen teilen. (Youtube / Amt für Umwelt Nidwalden, 18.05.2017)




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