Zentralschweizer Gewerbeverbände ohne Ja-Empfehlung für «No Billag»

MEDIEN ⋅ Keiner der Zentralschweizer Gewerbeverbände hat für die Abstimmung über die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren vom 4. März die Ja-Parole beschlossen. In Uri, Luzern und Zug gilt Stimmfreigabe.
08. Februar 2018, 11:05

Die Geschäftsleitung von Wirtschaft Uri, dem Dachverband der Urner Wirtschaftsverbände, beschloss Stimmfreigabe zur No-Billag-Initiative, wie sie am Mittwoch mitteilte. Die Initiative sei zu radikal, heisst es im Entscheid.

Stimmfreigabe beschlossen hatten zuvor bereits die Luzerner Gewerbekammer und der Gewerbeverband des Kantons Zug. Die Gewerbeverbände von Ob- und Nidwalden verzichten auf eine Parole, wie Vertreter auf Anfrage sagten.

Die Nein-Parole gefasst hat der Kantonal-Schwyzerische Gewerbeverband (KSGV). Er stellt sich damit gegen den Mutterverband. (sda)


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