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Aktionärsgruppe bildet «Sika Spirit»

BAAR ⋅ Mehrere ehemalige Verwaltungsratsmitglieder und Mitarbeiter des Baustoffherstellers Sika haben eine Aktionärsgruppe gebildet. Ziel der Gruppe mit über 25'000 Aktienstimmen ist es, Sika als unabhängige Schweizer Firma zu erhalten.

Die Aktionärsgruppe spricht sich gegen die geplante Übernahme von Sika durch Saint-Gobain und für den Kurs von Verwaltungsrat und Konzernleitung aus. Die Aktionärsgruppe sei gebildet worden, um einerseits ein Zeichen zu setzen und andererseits ein Antragsrecht zur Traktandenliste der Sika-Generalversammlung besitzen, teilte der ehemalige Sika-Verwaltungsratspräsident Walter Grüebler am Sonntagabend mit.

Der Aktionärsgruppe «Sika Spirit» gehören neben Grüebler unter anderem die ehemaligen Verwaltungsratsmitglieder Hans Peter Ming, Thomas Bechtler, Robert Fechtig, Urs Rinderknecht, Toni Rusch, Fritz Studer und Georg Stucky an. Auch ehemalige Mitarbeiter und «Persönlichkeiten aus der Schweizer Wirtschaft» sind laut Communiqué dabei.

Die Sika-Gründerfamilie Burkard hatte Anfang Dezember angekündigt, sie verkaufe ihre Anteile an Sika für 2,75 Mrd. Fr. an die französische Konkurrentin Saint-Gobain. Die Erben hielten bislang mit 16,4 Prozent des Kapitals eine Stimmenmehrheit von 52,6 Prozent.

Die Sika-Führung spricht von einer feindlichen und strategisch unsinnigen Transaktion und will das Stimmrecht der Gründerfamilie beschränken. Diese wehrt sich mit juristischen Mitteln dagegen.

sda
 

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