Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung beantragt

ZUG ⋅ Die geltende Stimmrechtsbeschränkung für Aktionäre beim Maschinenhersteller Komax ist unter Beschuss geraten: Der unabhängige Vermögensverwalter zCapital stellt für die Generalversammlung (GV) vom 8. Mai den Antrag, die Stimmrechts- und Eintragungsbeschänkung von 5 Prozent aufzuheben.

zCapital habe als Aktionärin mit einem Aktienanteil von 1,7 Prozent ein entsprechendes Traktandierungsbegehren für die GV gestellt, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend. Diese Vinkulierung bedeute eine Beschränkung des Stimmrechts und die beantragte Abschaffung solle dazu beitragen, die Stellung der Aktionäre als Eigentümer der Gesellschaft zu stärken und neue Aktionärskreise für Komax zu gewinnen.

Der Verwaltungsrat habe heute die Freiheit, willkürlich ihm genehme Aktionäre über dieser Hürde von 5 Prozent einzutragen. Laut zCapital dürfte sich die Aufhebung der Stimmrechts- und Eintragungsbeschränkung positiv auf den Aktienkurs auswirken.

Komax blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück. Der Konzern verzeichnete ein Umsatzwachstum um rund 12 Prozent auf 363 Mio. Franken. Der Reingewinn stieg um über 10 Prozent auf rund 28 Mio. Franken.

Von diesem Resultat sollen auch die Aktionäre profitieren: Der Generalversammlung wird eine Gewinnausschüttung von 5 Franken pro Aktie vorgeschlagen, 50 Rappen mehr als im Vorjahr.

sda


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