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Oeschwiese: Das Bundesgericht muss ran

OESCHWIESE ⋅ Die Eigentümer akzeptieren den Entscheid des Zuger Verwaltungsgerichts zur Zonierung nicht. Die Stadt gibt sich dennoch zuversichtlich

Bauchef André Wicki: «Der Fokus beim Bundesgericht liegt vor allem auf der Rechtsprüfung.» Zoom

Bauchef André Wicki: «Der Fokus beim Bundesgericht liegt vor allem auf der Rechtsprüfung.» (pd)

Bis die Zuger Oeschwiese am Chamer Fussweg für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird, dauert es wohl noch eine Weile. Die Erbengemeinschaft, der das Grundstück direkt am See gehört, akzeptiert den Entscheid des Zuger Verwaltungsgerichts nicht. Sie zieht ihn ans Bundesgericht weiter.

Das Zuger Verwaltungsgericht hatte Mitte Juni entschieden, dass die unbebaute Parzelle direkt neben dem Strandbad rechtmässig in die Zone des öffentlichen Interesses eingezont worden sei. Die Grundeigentümer hingegen sind der Ansicht, dass der Bedarf für eine Zone des öffentlichen Interesses nicht gegeben ist. Sie möchten ausserdem die rund 9500 Quadratmeter in eine Wohnzone überführen.

Seitens der Stadt hat man den Weiterzug zur Kenntnis genommen, gibt sich allerdings zuversichtlich. Beanstandet würden vom Bundesgericht in erster Linie Verfahren- und Rechtsfehler, erklärt Bauchef André Wicki. «Da die Oeschwiese schon seit Jahrzehnten in der Zone des öffentlichen Interesses war, dürfte es nicht ganz einfach sein, etwas am Verfahren zu beanstanden», führt Wicki weiter aus.

 

 

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