Der EVZ-Hochstapler bleibt schuldig

OBERGERICHT ⋅ In Eishockey-Kreisen hatte ein Kanadier mit einem bolivianischen Minenprojekt geworben und dafür von einem Unternehmer über 1 Million Franken kassiert.

Vom Zuger Strafgericht war der 54-jähriger Mann des Betrugs, der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Misswirtschaft für schuldig befunden und mit 28 Monaten Freihheitsstrafe bestraft worden. Das Obergericht bestätigte nun das Strafmass. Allerdings sprach sie den Kanadier nciht wegen Betrugs sodnern wegen Veruntreuung schuldig.

Der Kanadier blieb der Verhandlung unentschuldigt fern, liess sich aber verteidigen. Offenbar lebt er heute von seinem Vermögen und hält sich oft in Bolivien auf. Er glaubt weiterhin an sein Minenprojekt und versucht es voranzutreiben.

Jürg J. Aregger


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