Die «Agglo» Zug wächst weiter

KANTON ⋅ Unabhängig von den Berechnungsgrundlagen stellt das Bundesamt für Statistik fest, dass die Schweiz immer urbaner wird. Das hat auch Konsequenzen für Zug.

van. Die Agglomeration Zug mit 14 Gemeinden und gut 121 000 Einwohnern liegt neuerdings auf Rang 12. Neu zählen das zürcherische Knonau, das aargauische Oberrüti und das luzernische Meierskappel zur «Agglo» Zug. Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel begründet dies damit, dass Meierskappel und Oberrüti in den letzten Jahren eine erhebliche Bautätigkeit verzeichneten.

«Zu Knonau sind die Verbindungen zum Kanton Zug durch die A 4 und die S-Bahn-Linie 9 sehr eng. Zudem hat das Einkaufszentrum Zugerland in Steinhausen eine Wirkung weit über die nördliche und die westliche Kantonsgrenze hinaus», so der Zuger Regierungsrat.

Entscheidend für die neue Zuordnung laut Bundesstatistik sind die Pendlerzahlen: Pendelt nämlich mehr als ein Drittel der Beschäftigten in eine Kernstadt, wird die Gemeinde zu dieser Agglomeration gezählt. Aus Knonau fahren 35 Prozent nach Zug zur Arbeit, von Kappel gehen 32 Prozent nach Zürich und ebenso viele nach Zug. Aus Sins pendeln 33 Prozent nach Zug. Beide Gemeinden liegen damit knapp unter den 33,33 Prozent.

 


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