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Die Gülle ist im Kanton Zug ein Problem

KANTON ⋅ In Böden, Grundwasser und Oberflächenwasser gibts zuviel Ammoniak. Ein Massnahmenplan soll nun Abhilfe schaffen – teilweise.

«Der Kanton Zug ist aufgrund der Tierproduktion im schweizweiten Vergleich überdurchschnittlich stark von übermässigen Stickstoffeinträgen betroffen», stellt die Regierung in einer Vorlage an den Kantonsrat fest. Bekanntlich tragen Stickstoffverbindungen, die durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre sowie ins Wasser ausgestossen und verfrachtet werden, zur Versauerung und Überdüngung von Böden, Grundwasser und Oberflächengewässern bei. Dies schädige, so die Regierung, zunehmend empfindliche Ökosysteme wie Wälder, Moore oder artenreiche Trockenwiesen. Rund zwei Drittel der Stickstoffeinträge stammen aus der Landwirtschaft. Soweit die Ausgangslage. Eine breit abgestützte Arbeitsgruppe hat nun im Auftrag des Regierungsrats einen «Massnahmenplan Ammoniak» erarbeitet. Er soll das bis Ende 2015 laufende Ressourcenprojekt der Zentralschweizer Kantone ablösen.

 

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Leserkommentare
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    geschrieben am 23.04.2015 07:58

    Vielleicht sollten wir diese extensive Landwirtschaft und vor allem den übermäßigen Fleischkonsum endlich überdenken. Jedesmal, wenn Regen angesagt ist, stinkt es im Kanton Zug zum Himmel. Wer ist dafür verwantwortlich? Wir alle, welche so oft Fleisch und tierische Produkte konsumieren, dass es uns sogar krank macht. Früher hat man ein- bis zweimal die Woche ein Stück Fleisch gegessen, den Menschen ging es gesundheitlich besser (Übergewicht, Herzinfarkte, etc). Wenn alle Menschen wieder etwas weniger tierische Produkte konsumieren würden, hätten wir sehr viele Probleme nicht. Es braucht so wenig. Denken Sie bitte das nächste Mal nach, ob das Steak wirklich sein muss oder ob es auch mal etwas Vegetarisches sein darf....

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