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«Eidgenössisches» 2019 findet in Zug statt

SCHWINGEN ⋅ An der Abgeordnetenversammlung des Eidgenössischen Schwingerverbandes ESV in Basel bestimmten rund 230 Ehrenmitglieder und Delegierte Zug einstimmig zum Festort des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2019.

Bereits im Herbst 2014 hat sich der Zentralvorstand in Zug überzeugen lassen: Der Wahl zum Festort 2019 steht nichts im Weg. Der Trägerverein unter dem Präsidium von Paul Bachmann und der OK-Verein unter dem Präsidenten Heinz Tännler wurden bereits 2013 gegründet. Die Infrastruktur für den grössten Sportanlass der Schweiz ist in Zug-West vorhanden. Die Landverhandlungen konnten zur Zufriedenheit aller Besitzer in den letzten Wochen geregelt werden.

Zug sei bereit, betonte OK-Präsident Tännler in seiner Präsentation. «Wir freuen uns sehr, dieses einmalige Fest organisieren zu können.» Zug könne sich damit der Schweiz von einer ganz anderen Seite präsentieren, als Scharnier zwischen dem urbanen Zürich und der ländlichen Innerschweiz. Tännler zeigte auf, dass sowohl der Kanton als auch die Stadt nicht nur aus tiefen Steuern und Pendlern bestünden, sondern weit mehr zu bieten hätten. Nämlich eine liebliche Landschaft, Naherholungsgebiete, eine perfekte Infrastruktur und den Geist der Toleranz und Offenheit. Die Zuger Organisatoren wollen aus diesem Grund den zahlreichen Gästen ein Fest im städtischen Gebiet und einem ganz speziellen Charakter bieten.

Fest der kurzen Wege

Dank der zentralen Lage Zugs ist es auch möglich, die Festbesucher mit dem ÖV schnell und bequem ins Festgelände zu befördern. Drei Bahnhöfe befinden sich in Gehdistanz zur Arena und dem Festgelände, Shuttlebusse werden ab Hauptbahnhof Zug zur Verfügung stehen. Zwei Autobahnanschlüsse in Zug-Nord respektive Zug-Süd garantieren auch eine reibungslose Zu- und Wegfahrt des Individualverkehrs. Ein Park-and-Ride wird ebenfalls eingerichtet. Ein Car-Bahnhof mit einem speziellen Parkplatz ist vorgesehen. Zug 2019 sei ein Fest der kurzen Wege«, betonte Tännler.

Nach 1943 und 1961 ist Zug zum dritten Mal Austragungsort eines »Eidgenössischen«. Noch vor den Sommerferien wird das OK in der Zuger Grafenau die Geschäftsstelle eröffnen.

ESV bei Swiss Olympic

Der ESV hat überdies den Beitritt zu Swiss Olympic beschlossen. Von den 196 Stimmberechtigten stimmten 183 diesem Schritt zu, Gegenstimmen gab es keine. Dadurch wechselt die Zuständigkeit der Dopingkontrolle vom ESV zum Antidoping Schweiz. Ein wichtiges Anliegen für die Schwinger ist ausserdem die Trainerausbildung von Swiss Olympic. Der Beitritt erfolgt 2015 vorerst provisorisch, bis der ESV in einem Jahr die Statuten revidiert hat.

Wirtschaftlich haben die Schwinger bei einem Verbandsvermögen von 2,5 Millionen Franken weiterhin keine Sorgen, obwohl die Jahresrechnung 2014 mit einem Verlust von 25'000 Franken schloss.

si
 

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