«Ein äusserst brutaler Überfall»

CHAM ⋅ Geschlagen und mit roher Gewalt traktiert wurde das Ehepaar, das zwei Personen am Montagmittag überfielen und ausraubten. Noch fehlt jede Spur auf die Täter.

«Die beiden Täter, ein Mann und eine Frau im Alter zwischen 40 und 50 Jahren, konnten ganz normal in die Wohnung gelangen, nachdem sie um die Mittagszeit geklingelt hatten», berichtet der Polizeisprecher. Im Haus wurden die Räuber dann aber sehr schnell gewalttätig. «Sie bedrohten die Eheleute mit einer Waffe und traktierten und schlugen die beiden Mittfünfziger brutal. Das Ehepaar erlitt mehrere Hämatome und Schürfwunden», sagt Schlatter.

Danach wurden sie von den Räubern, die mit einem ausländischen Akzent sprachen, gefesselt. Die Fahndung nach den beiden Tätern läuft auf Hochtouren. Zwar sind einige Zeugenhinweise eingegangen, doch bis jetzt hat die Zuger Polizei noch keine heisse Spur. «Ein derart brutaler Überfall auf ein Privathaus ist im Kanton Zug bis jetzt eine absolute Ausnahme», versichert Schlatter. In den letzten 12 Jahren kam es bis jetzt – den jüngsten Chamer Fall mitgezählt – zu vier Raubüberfällen auf private Wohnhäuser mit Gewaltanwendung.

Wolfgang Holz

 


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