Neue Luzerner Zeitung Online

«Ein äusserst brutaler Überfall»

CHAM ⋅ Geschlagen und mit roher Gewalt traktiert wurde das Ehepaar, das zwei Personen am Montagmittag überfielen und ausraubten. Noch fehlt jede Spur auf die Täter.

«Die beiden Täter, ein Mann und eine Frau im Alter zwischen 40 und 50 Jahren, konnten ganz normal in die Wohnung gelangen, nachdem sie um die Mittagszeit geklingelt hatten», berichtet der Polizeisprecher. Im Haus wurden die Räuber dann aber sehr schnell gewalttätig. «Sie bedrohten die Eheleute mit einer Waffe und traktierten und schlugen die beiden Mittfünfziger brutal. Das Ehepaar erlitt mehrere Hämatome und Schürfwunden», sagt Schlatter.

Danach wurden sie von den Räubern, die mit einem ausländischen Akzent sprachen, gefesselt. Die Fahndung nach den beiden Tätern läuft auf Hochtouren. Zwar sind einige Zeugenhinweise eingegangen, doch bis jetzt hat die Zuger Polizei noch keine heisse Spur. «Ein derart brutaler Überfall auf ein Privathaus ist im Kanton Zug bis jetzt eine absolute Ausnahme», versichert Schlatter. In den letzten 12 Jahren kam es bis jetzt – den jüngsten Chamer Fall mitgezählt – zu vier Raubüberfällen auf private Wohnhäuser mit Gewaltanwendung.

Wolfgang Holz

 

Login


 
Leserkommentare (3)
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 04.03.2015 13:33

    Es ist zum Heulen, was uns von "Unserer" Regierung alles zu gemutet wird!

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 04.03.2015 08:14

    importierte kriminalität der neuen art. wir werden in der schweiz diese kultur schon noch lernen, auch wenns hard wird. wir wollten es so!

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 04.03.2015 07:21

    Nur werden solche Vorfälle leider nicht die absolute Ausnahme bleiben, wenn man sich ansieht was bis vor relativ Kurzem sonst noch alles Ausnahmen waren und heute Tagesgeschäft alias Business as usual.

    Der Verdacht liegt nahe, dass sich Politiker und Richter die uns diese Misere eingebrockt haben nur deshalb immer wieder gleich tolerant geben, weil sie so mit "Offenheit" punkten koennen, während die Bürde ihrer Entscheidungen nicht von den Enklaven getragen werden in denen sie selbst residieren, sondern vom normalen Bürger der auf sich allein gestellt mit der stetig wachsenden Kriminalität 'von aussen' klarkommen muss.

Diskutieren Sie mit
Die Redaktion sichtet die Leserkommentare und schaltet sie zwischen 7 und 19 Uhr frei. Sie behält sich vor, Beiträge, die die Spielregeln zur Kommentarfunktion verletzen, nicht zu publizieren oder zu kürzen. Am meisten Chancen haben Kommentare, die direkt auf einen Artikel eingehen. Beiträge mit ehrverletzenden, rassistischen oder unsachlichen Äusserungen publizieren wir nicht. Der Korrespondenzweg ist ausgeschlossen. Leserkommentare können vollständig oder auszugsweise in der Neuen Luzerner Zeitung und ihrer Regionalausgaben publiziert werden.


Die Kommentarfunktion steht für diesen Artikel nicht mehr zur Verfügung. Entweder ist der Diskussionszeitraum abgelaufen oder die Diskussion zu diesem Thema wird in einem separaten Forum weitergeführt. Siehe www.luzernerzeitung.ch/forum

Anzeige:

Anzeige:

Webcam

Zug Zug

Anzeige:

Newsletter zur Region? Hier bestellen

Newsletter

zugerpresse.ch Jeden Mittwoch Neu

Zugerpresse