FDP mit deutlichem Mehr für Zuger Stadttunnel

PAROLEN ⋅ FDP des Kantons Zug stellt sich hinter den Stadttunnel. Die Parteimitglieder fassten am Donnerstagabend mit deutlicher Mehrheit die Ja-Parole zum 890-Millionen-Franken-Objektkredit. Die Volksabstimmung findet am 14. Juni statt.

Die Mitglieder stimmten mit 81 Ja- zu 17 Nein-Stimmen zu, wie die FDP mitteilte. An der Informationsveranstaltung im Theater Casino Zug fassten ebenfalls die Stadtparteimitglieder mit 43 Ja- gegen 13 Nein-Stimmen die Ja-Parole. Die breite Zustimmung sei bereits während der Versammlung spürbar gewesen, heisst es weiter.

Das Jahrhundertvorhaben kostet insgesamt 890 Millionen Franken. Davon übernehmen der Kanton 235 Millionen und die Stadt Zug 100 Millionen Franken.

Das Projekt Stadttunnel Zug ist an der Urne gescheitert: Das Stimmvolk genehmigte das 890-Millionen-Projekt nicht und muss nun weiter mit einer Blechlawine leben.

Den Hauptbeitrag leisten die Autofahrer. Sie steuern über die "Spezialfinanzierung Strassenbau" 255 Millionen Franken bei. Das sind zweckgebundene Mittel, die aus dem Nettoertrag der Motorfahrzeugsteuer und dem Kantonsanteil des Treibstoffzuschlags stammen und jährlich geäufnet werden.

Zudem soll die Motorfahrzeugsteuer um 25 Prozent erhöht werden. Die Anhebung erfolgt zweckgebunden und befristet, bis der Teilbetrag von 300 Millionen Franken erreicht ist. Sagen die Stimmberechtigten Ja zum Projekt, kann frühestens 2022 mit dem Bau begonnen werden.

sda


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