Feuerwehren rücken oft vergebens aus

ZUG ⋅ Besonders in den grossen Gemeinden kommt es häufig zu Fehlalarmen. Zwei Gemeinden haben inzwischen Massnahmen dagegen ergriffen.

Bei einem Feuerwehreinsatz muss alles schnell gehen. Egal, ob die Feuerwehrmänner und -frauen gerade beim Nachtessen mit der Familie oder bei der Arbeit sind – geht ein Alarm ein, müssen sie los. Immer wieder sind diese Bemühungen allerdings vergebens: Weil ein Fehlalarm die Feuerwehrleute aufgeboten hat.

In einigen Gemeinden häufen sich diese Leerläufe. In Cham beispielsweise ist die Feuerwehr im vergangenen Jahr 30 mal wegen eines Fehlalarms ausgerückt. Das hat den Chamer Kommandanten Urs Baggenstos dazu bewegt, sich um eine Erhöhung der Gebühren zu bemühen. Für den zweiten Fehlalarm innert 12 Monaten wird neu 1500 statt wie bis anhin 1000 Franken in Rechnung gestellt. Auch in Zug hat man reagiert und die Gebühren per Anfang 2014 erhöht. Bereits der erste Fehlalarm kostet 1525 Franken.

 


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