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Frauen verletzen sich bei Mutprobe

UNFALL ⋅ Zwei junge Baarerinnen lassen sich auf eine Facebook-Wette ein – und springen ins seichte Wasser. Nun sind sie verletzt und arbeitsunfähig.

Das ging ins Auge – oder vielmehr in die Knöchel: Zwei junge Baarerinnen (17 und 24) nehmen eine im Facebook kursierende Wette an und springen von der Fussgängerbrücke im Zuger «Brüggli» ins seichte Wasser der Lorze. Dabei bricht sich die eine den Fuss, die andere hat einen Bänderriss.

«Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, dass man so etwas macht», sagt Arno Matter und schüttelt den Kopf. Der Baarer Malermeister ist Chef der beiden Frauen, die als Arbeitskräfte nun länger ausfallen. «Das ist mühsam für die Firma», sagt er und gibt sich trotzdem milde: «Die beiden haben sicher schon von vielen Seiten gehört, dass sie einen Seich gemacht haben. Ich will ihre Situation jetzt nicht noch schlimmer machen.»

Bei der im Facebook unterdessen sehr prominenten Wette werden Personen aufgefordert, in einen See oder Fluss zu springen, die Aktion auf Video festzuhalten und es zu posten. Wer die Mutprobe verweigert, muss der nominierenden Person Alkohol bezahlen, wer sie besteht, darf selber drei weitere Kandidaten benennen.

 

 

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Leserkommentare (3)
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 04.05.2014 23:29

    grinsen ein weiterer Sturm im Wasserglas. Gute Besserung den beiden und allen einen schönen Sommer.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 04.05.2014 10:13

    Also wenn DUMMHEIT schmerzen würde könnten Leute die so etwas ausdenken und solche die es ausführen nur noch heulen vor Schmerzen!

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 04.05.2014 09:50

    Früher nannte man dies Kettenbrief und man konnte ihn ganz einfach dem Recycling-Kreislauf anvertrauen, ohne dass es Folgen gab. Doch dieses neue "Spiel" kann bei einer Weigerung, daran teilzunehmen, dazu führen, dass gerade Jugendliche untereinander geächtet werden. Liebe Junge: auch wenn's schwer fällt, erst Hirn einschalten, dann mitmachen.

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