Frauen verletzen sich bei Mutprobe

UNFALL ⋅ Zwei junge Baarerinnen lassen sich auf eine Facebook-Wette ein – und springen ins seichte Wasser. Nun sind sie verletzt und arbeitsunfähig.

Das ging ins Auge – oder vielmehr in die Knöchel: Zwei junge Baarerinnen (17 und 24) nehmen eine im Facebook kursierende Wette an und springen von der Fussgängerbrücke im Zuger «Brüggli» ins seichte Wasser der Lorze. Dabei bricht sich die eine den Fuss, die andere hat einen Bänderriss.

«Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, dass man so etwas macht», sagt Arno Matter und schüttelt den Kopf. Der Baarer Malermeister ist Chef der beiden Frauen, die als Arbeitskräfte nun länger ausfallen. «Das ist mühsam für die Firma», sagt er und gibt sich trotzdem milde: «Die beiden haben sicher schon von vielen Seiten gehört, dass sie einen Seich gemacht haben. Ich will ihre Situation jetzt nicht noch schlimmer machen.»

Bei der im Facebook unterdessen sehr prominenten Wette werden Personen aufgefordert, in einen See oder Fluss zu springen, die Aktion auf Video festzuhalten und es zu posten. Wer die Mutprobe verweigert, muss der nominierenden Person Alkohol bezahlen, wer sie besteht, darf selber drei weitere Kandidaten benennen.

 

 


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