Gedenkfeier und Glockengeläut zum 15. Jahrestag des Zuger Attentats

ZUG ⋅ Am Dienstag jährt sich das Attentat von Zug zum 15. Mal. Wie jedes Jahr organisiert die Zuger Regierung einen ökumenischen Gedenkanlass.

Zum Jahrestag des Attentats werden die Fahnen auf dem Zuger Regierungsgebäude auf Halbmast gesetzt und die Gräber der Verstorbenen werden geschmückt. Am Mittag läuten zudem im ganzen Kanton die Kirchenglocken.

Der Regierungsrat will diese Form der Besinnung noch viele Jahre weiterführen. Ein öffentliches Andenken sei ihm wichtig, teilte er in der Einladung für den Gedenkanlass mit, weil beim Attentat der Staat und seine Repräsentanten direkt angegriffen worden seien.

Spätere Generationen sollen diesen Anlass auch als Mahnung auffassen, dass die Gemeinschaft im Allgemeinen und der Staat im Besonderen Gewalt nicht toleriere.

Am 27. September 2001 richtete Friedrich Leibacher im Zuger Parlamentssaal ein Blutbad an. Er tötete elf Parlaments- und drei Regierungsmitglieder und schliesslich sich selbst. 15 weitere Personen wurden teils lebensgefährlich verletzt.

sda/zim


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