Gesunken, geborgen, gerettet?

ZUG ⋅ Die MS «Schwan» steht derzeit auf einem Privatgelände zum Trocknen. Ob und wann das Schiff wieder fahren kann, ist ungewiss. Die Betreiber aber sind optimistisch.

Auf einem Privatgelände ausserhalb von Zug steht seit Mittwoch die MS «Schwan», aufgedockt, damit sie getrocknet, geräumt und geputzt werden kann. Ein heftiges Gewitter hat das Motorschiff am Dienstagabend im Hafen in Zug zum Sinken gebracht. Von aussen sieht man dem am Mittwoch geborgenen Schiff kaum an, dass es für kurze Zeit auf dem Seegrund gelegen hat. Wirft man jedoch einen Blick ins Innere des Schiffs, ist es ein chaotisches Bild, das sich bietet.

  • Die «Schwyz» empfängt am 12. Mai den «Schwan».
  • Das Kleinste ist das Grösste: Die Formationsfahrt auf dem Zugersee mit dem reparierten Motorschiff «Schwan» im Mittelpunkt zog viele Schaulustige an.
  • «Schwyz», «Yellow», «Titan», der Nauen «Winkelried» und die Einsatzboote der freiwilligen Feuerwehr und der Seepolizei Zug bereiteten dem MS «Schwan» einen würdigen und ehrenvollen Empfang.

Gegenseitiges «Beschnuppern» auf dem Zugersee: Am Samstag hat das reparierte Motorschiff «Schwan», das letzten August gesunken ist, offiziell seine ersten Runden auf dem Zugersee gedreht. Aktuelle Bilder von der Flottenparade und ein Blick zurück.

Zwei Mechaniker und eine Helferin aus dem Zürcher Oberland saugen fleissig Wasser ab, sammeln Scherben zusammen und sortieren Mobiliar und andere Teile, die den rund 24-stündigen Unterwasseraufenthalt mehr schlecht als recht überlebt haben. Gemäss Stefan Hellstern von der Schiffs-Agentur, die das Schiff betreibt, ist das Ziel, dass der «Schwan» im nächsten Frühling wieder einsatzbereit ist. Ob das klappt, ist noch ungewiss, zumal sich das Ausmass der Schäden erst ansatzweise abschätzen lässt. «Zuerst muss es fertig trocknen», so Hellstern. Das dauere sicher noch eine Woche. «Danach wird die Versicherung entscheiden, wie es weitergeht.»

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