Sechs Stunden im Einsatz für brennendes Holzsilo

CHAM ⋅ Am Mittwochabend ist die Feuerwehr Cham zu einem Silobrand in Cham ausgerückt. Betroffen war ein industriebetrieb an der Knonauerstrasse. Der Einsatz dauerte sechs Stunden.

Die Feuerwehr Cham wurde gegen 18.53 Uhr zur Brandstelle an der Knonauerstrasse gerufen. Als die Feuerwehr eintraf, fand sie einen Glimmbrand in einem Holzstaubsilo vor. Um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern, wurden sämtliche Füll- wie auch die Entleerungsleitungen geschlossen, wie die Feuerwehr am Freitagmorgen mitteilt.

Die fixinstallierte Wassernebelanlage im Silo wurde in Betrieb gesetzt und das Silo von aussen gekühlt.
Um die Gefahr von weiteren Glutnestern im Silo zu eliminieren, wurde das Silo komplett entleert.

Sechsstündiger Feuerwehreinsatz

Dank massivem Wassereinsatz wurden etwa 25 Kubikmeter Säge- und Produktionsstaub aus dem Silo gewaschen. Zwei Saugbagger haben anschliessend das herausgeförderte Material aufgenommen und in eine Zwischendeponie gebracht. Nach der Leerung des Silos konnte dieses gefahrlos geöffnet und kontrolliert werden.

Im Einsatz stand die Feuerwehr Cham mit 62 Feuerwehrangehörigen und zehn Fahrzeugen. Ebenso standen Patrouillen der Zuger Polizei, Brandermittler der Zuger Polizei, ein Team des Rettungsdienstes Zug, sowie die erwähnten Saugbagger einer Spezialfirma und ein Fachberater des Feuerwehrinspektorates Zug im Einsatz. Ein grösserer Sachschaden an der Produktionseinrichtung konnte durch den Feuerwehreinsatz vermieden werden. Der Einsatz dauerte bis 1.00 Uhr.

pd/nop


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