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Jetzt wird die Fassade des Kantonsspitals saniert

BAAR ⋅ Die Westfassade des Zuger Kantonsspitals wird ab Mittwoch mit einem Gerüst versehen. Grund sind Bauarbeiten am Wetterschutz und an einzelnen Fenstern.

Die Fassade des Zuger Kantonsspitals weist Schwachstellen an der Aluminiumverkleidung auf. Diese dient als Wetterschutz und leitet das Regenwasser nicht überall vollständig ab, so dass sich an den Holz-Metallfenstern Feuchtigkeitsschäden gebildet haben. Im Rahmen der Werkgarantie werden nun alle schadhaften Teile der Fassade ersetzt, wie die Baudirektion am Montag mitteilt. Für den Kanton Zug würden sich dadurch keine Zusatzkosten ergeben.

2015 Sanierung der Westfassade

In einer ersten Etappe werde die Westfassade des Kantonsspitals instand gestellt. Die Arbeiten beginnen am Mittwoch mit der Demontage von Grüngläsern in den Untergeschossen. Anschliessend folgen die Gerüstmontage und die schrittweise Sanierung der Fassade. Dabei werden immer zwei übereinander liegende Zimmer zu einem Arbeitsfeld zusammengefasst – ein Vorgehen, das sich im Rahmen einer Musteretappe bestens bewährt hat. Zum Schutz der Patienten werden Zimmer, die an den Arbeitsbereich angrenzen, mit Sichtschutzvorhängen ausgestattet. Die Sanierung der Westfassade soll bis spätestens Ende Jahr abgeschlossen sein.

Keine Nachteile für Spitalbetrieb

Für den Spitalbetrieb würden sich durch die Sanierungsarbeiten keine Nachteile ergeben. Dank des Vorgehens mit einer mobilen Kleinbaustelle würden die Immissionen auf ein Mindestmass beschränkt werden. Anzupassen sei einzig die Zimmerbelegung, indem pro Arbeitsabschnitt die übereinander liegenden Zimmer freigehalten werden müssen. Dieser Bedarf kann jedoch mit der vorhandenen Reservekapazität abgedeckt werden.

pd/nop

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