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Kantonsrat rüffelt die Regierung

ZUG ⋅ Der Regierungsrat muss in Sachen Software über die Bücher und Empfehlungen einer Kommission verbindlich umsetzen. Er sträubt sich aber gegen den verlangten Zeitplan.

Gestern kam es im Kantonsrat in Sachen Isov-Skandal zur grossen Abrechnung (siehe Box). Und dabei musste sich vor allem Finanzdirektor Peter Hegglin einige Vorwürfe anhören. Sämtliche Parteien lobten den Bericht der Ad-hoc- Kommission, die die Vorkommnisse um das Isov-Projekt untersucht hat.

Thomas Lötscher (FDP, Neuheim) unterstrich die Empfehlungen der Kommission und wollte wissen, ob Korruption wirklich auszuschliessen sei. Kommissionspräsident Thomas Wyss (SVP, Oberägeri) zerstreute Lötschers Bedenken und versicherte, dass auch dieser Aspekt genau geprüft worden sei.

So richtig verbale Prügel setzte es für Hegglin von Philip C. Brunner (SVP) ab. «Statt in Bern bei Bundesrätin Widmer-Schlumpf zu sein, sollten Sie als Reiseleiter hier in Zug auf der Kommandobrücke stehen», forderte der Stadtzuger. «Sie werden hier im Kanton Zug gebraucht. Kommen Sie nach Zug zurück und nehmen Sie die Verantwortung wahr.»

 

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