Neue Luzerner Zeitung Online

Polizei schnappt Pfannen-Schwindler

BAAR ⋅ Die Zuger Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen einen Mann eingeleitet, der minderwertige Pfannensets verkauft hat. Es wird dringend davon abgeraten, Geschäfte zwischen Tür und Angel abzuwickeln. Produkte sollten vor dem Kauf geprüft werden.

Einsatzkräfte der Zuger Polizei kontrollierten am Donnerstagnachmittag in Cham einen 24-jährigen Mann, der versuchte, minderwertige Pfannen- und Bestecksets zu verkaufen. Dies teilt die Zuger Polizei am Freitag mit. Nur wenige Stunden zuvor sei bei der Polizei zwei Anzeigen von Geschädigten eingegangen. In Baar hatte der Strassenverkäufer kurz nach 10 Uhr einer 27-jährigen Frau vorgegaukelt, er müsse dringend zum Flughafen und könne diverse Messeartikel, darunter ein zwölfteiliges Pfannenset, nicht im Flugzeug mitnehmen. Die Frau bezahlte 600 Euro für die vermeintlich hochwertigen Kochutensilien.

Wenige Minuten zuvor hatte ein 70-Jähriger auf einem Parkplatz in Zug 500 Euro für Pfannen und Messer bezahlt. Auch der Rentner ging beim Kauf davon aus, ein Schnäppchen geschlagen zu haben. Zu Hause stellte er jedoch fest, dass er statt teurer Markenprodukte Billigware erstanden hatte.

Gegen den im Kanton Aargau wohnhaften Niederländer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Shoppingfrust statt Kochlust

Die Polizei rät der Bevölkerung, sich nicht von Strassenverkäufern zum Kauf von minderwertiger Ware verleiten zu lassen. Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen teure Markenprodukte auf der Strasse plötzlich zum Schnäppchenpreis angeboten werden. Fast immer handle es sich dabei um minderwertige Ware, um Fälschungen oder gar um Diebesgut.

Die Polizei rate grundsätzlich von schnellen Geschäften zwischen Tür und Angel ab: Interessenten sollten sich nicht unter Druck setzen lassen und die angebotenen Produkte eingehend prüfen. Ein Telefonanruf beim Hersteller oder eine Rückfrage im Fachgeschäft lasse einen Schwindel sofort auffliegen.

pd/nop

Login


 
Diskutieren Sie mit
Die Redaktion sichtet die Leserkommentare und schaltet sie zwischen 7 und 19 Uhr frei. Sie behält sich vor, Beiträge, die die Spielregeln zur Kommentarfunktion verletzen, nicht zu publizieren oder zu kürzen. Am meisten Chancen haben Kommentare, die direkt auf einen Artikel eingehen. Beiträge mit ehrverletzenden, rassistischen oder unsachlichen Äusserungen publizieren wir nicht. Der Korrespondenzweg ist ausgeschlossen. Leserkommentare können vollständig oder auszugsweise in der Neuen Luzerner Zeitung und ihrer Regionalausgaben publiziert werden.


Die Kommentarfunktion steht für diesen Artikel nicht mehr zur Verfügung. Entweder ist der Diskussionszeitraum abgelaufen oder die Diskussion zu diesem Thema wird in einem separaten Forum weitergeführt. Siehe www.luzernerzeitung.ch/forum

Anzeige:

Anzeige:

Webcam

Zug Zug

Anzeige:

Newsletter zur Region? Hier bestellen

Newsletter

zugerpresse.ch Jeden Mittwoch Neu

Zugerpresse