Rotkreuz wappnet sich für die Studenten

HOCHSCHULE ⋅ In der Gemeinde zeigt man sich erfreut über den Zuzug des Informatikdepartements. Er bringt aber auch Herausforderungen mit sich.

Am Mittwoch liess der Konkordatsrat der Hochschule Luzern (HSLU) die Katze aus dem Sack. Er gab bekannt, dass man sich für Rotkreuz als Standort der Informatikabteilung entschieden hat. Über 1000 Informatik- und Wirtschaftsstudenten werden künftig die Ennetsee-Gemeinde bevölkern. Und sie werden in Rotkreuz nicht nur lernen und Kurse besuchen, sondern auch die Infrastruktur benützen – sprich: Hier wohnen, sich verpflegen, Sport treiben und ausgehen.

Das bringt Herausforderungen mit sich. Günstiger Wohnraum für junge Menschen etwa ist bekanntlich im Kanton Zug Mangelware. Das ist auch in Rotkreuz nicht anders. Deshalb will die Zug Estates AG, der das Suurstoffi-Areal gehört, Wohnraum für Studenten schaffen. Das begrüsst Gemeindepräsident Peter Hausherr: «Ich kann mir gut vorstellen, dass es Nachfrage nach studentischem Wohnraum geben wird.» Die Gemeinde werde aber diesbezüglich nicht als Investor auftreten.

 

 


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