Neue Luzerner Zeitung Online

Schulleiterin geht wegen Konflikten

CHAM ⋅ Im Schulhaus Städtli 2 war seit längerem Feuer unter dem Dach. Die Lehrerschaft und die Schulleiterin kamen nicht miteinander zurecht. Nun haben sich das Rektorat und die Schulleiterin «einvernehmlich getrennt».

Das Rektorat der Schulen Cham und die Schulleiterin des Schulhauses Städtli 2 «trennen sich einvernehmlich» auf Ende April. Das hat die Gemeinde Cham am Donnerstag mitgeteilt. Dieser Schritt erfolgt, nachdem ein Mediationsprozess zwischen der Schulleitung und Lehrpersonen zu keiner Lösung geführt hat. Interimistisch wird der Schulleiter des Schulhauses Kirchbühl die Schulleitung im Städtli ll übernehmen.

Im vergangenen Jahr war es im Schulhaus Städtli 2 zu Differenzen zwischen der Schulleiterin und Lehrpersonen gekommen. Der Schulleiterin wurde ausder Lehrerschaft ein «diktatorischer Führungsstil» angelastet. Zudem soll es Falschaussagen in Protokollen gegeben haben. Wegen unüberbrückbaren Konflikten mit der Leiterin sollen zwei Lehrpersonen gekündigt haben.

Mediation ohne Einigung

Das Rektorat der Gemeinde Cham versuchte, die Wogen mit einem mehrwöchigen Mediationsprozess und Einzelgesprächen zu glätten und zog dafür externe Fachleute hinzu. «Nach Auswertung der Massnahmen hat sich gezeigt, dass sich keine zielführende Lösung des Konflikts abzeichnet», heisst es  in der gemeindlichen Mitteilung. Deshalb hätten sich das Rektorat und die Schulleiterin auf eine einvernehmliche Trennung geeinigt.

Für die geordnete Übergabe der Sachgeschäfte und unter Berücksichtigung des Schulkalenders bleibt die Schulleiterin bis zu den Frühlingsferien im Amt und wird danach für allfällige Lehrer-Stellvertretungen zur Verfügung stehen.

pd/cv

Login


 
Diskutieren Sie mit
Die Redaktion sichtet die Leserkommentare und schaltet sie zwischen 7 und 19 Uhr frei. Sie behält sich vor, Beiträge, die die Spielregeln zur Kommentarfunktion verletzen, nicht zu publizieren oder zu kürzen. Am meisten Chancen haben Kommentare, die direkt auf einen Artikel eingehen. Beiträge mit ehrverletzenden, rassistischen oder unsachlichen Äusserungen publizieren wir nicht. Der Korrespondenzweg ist ausgeschlossen. Leserkommentare können vollständig oder auszugsweise in der Neuen Luzerner Zeitung und ihrer Regionalausgaben publiziert werden.


Die Kommentarfunktion steht für diesen Artikel nicht mehr zur Verfügung. Entweder ist der Diskussionszeitraum abgelaufen oder die Diskussion zu diesem Thema wird in einem separaten Forum weitergeführt. Siehe www.luzernerzeitung.ch/forum

Anzeige:

Anzeige:

Webcam

Zug Zug

Anzeige:

Newsletter zur Region? Hier bestellen

Newsletter

zugerpresse.ch Jeden Mittwoch Neu

Zugerpresse