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Stadtrat sagt Nein zur Antenne

ZUG ⋅ Die Mobilfunkanbieterin Orange Communications SA wollte im Gimenen-Quartier eine Mobilfunkantenne errichten. Der Stadtrat hat das Baugesuch nun abgelehnt, weil beim geplanten Standort der Mindestabstand zum Wald nicht eingehalten würde.

Beim Bau einer Mobilfunkantenne müssen, so der Stadtrat in einer Medienmitteilung, verschiedene Vorschriften eingehalten werden. «Dazu gehört unter anderem ein Mindestabstand von 12 Metern zur Waldgrenze», stellt Stadtrat André Wicki fest. Beim vorgesehenen Standort beträgt der Abstand allerdings nur 10 Meter, weshalb eine Ausnahmebewilligung nötig wäre.

Das kantonale Amt für Raumplanung sah die Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung nicht gegeben und verlangte einen neuen Standort für die Mobilfunkantenne. Darauf verzichtete die Orange Communications AG. Der Stadtrat erteilt deshalb die Baubewilligung nicht.

Der vorgesehene Standort hatte bei einem Teil der Quartierbevölkerung Widerstand ausgelöst und zu diversen Einsprachen gegen den Bau der Mobilfunkantenne geführt. Da die Baubewilligung nun definitiv nicht erteilt wird, werden die Anträge formell gutgeheissen.

red

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Leserkommentare
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 22.01.2015 06:12

    Das ist gut so, denn es müssen wirklich nicht überall diese hässlichen Antennen herumstehen. Über "gesundheitliche" Auswirkungen möchte ich mich hier nicht auslassen.
    Leider wird eine solche restriktive Haltung nicht überall eingehalten. Bestes negatives Beispiel ist z.B. Thailand. Hier wimmelt es nur so von Antennen.

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