Streit um Zuger Kirschtortenplatz geht weiter

ZUG ⋅ Der Stadtrat hält an der Namensänderung für einen Teil des Bundesplatzes fest. Zum Ärger eines Betroffenen.

Der Streit um den Kirschtortenplatz in Zug geht weiter. Die nördliche Ecke des Bundesplatzes soll dem bekannten Gebäck gewidmet werden. Der Stadtrat hat am Dienstag entschieden, an der Namensänderung festzuhalten. Ein Anwohner hatte dagegen Beschwerde eingereicht. Er will nun Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat einreichen.

Der Stadtrat hat die Beschwerde behandelt und ein Zugeständnis gemacht: Der Name soll nun nicht mehr mit Bindestrich geschrieben werden, sondern in einem Wort. Ausserdem wurde gegen die Umbenennung eine Petition eingereicht. Diese hat der Stadtrat zur Kenntnis genommen, wie Rolf Elsener, Leiter der Kommunikation der Stadt, am Mittwoch auf Anfrage sagte.

Der Anwohner hat bereits angekündigt, die Beschwerde «ganz sicher weiterziehen zu wollen».

sda/rem/kk
 


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