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Bahnstrecke nach Überflutung wieder offen

ZUG/ROTKREUZ ⋅ Wegen eines Unwetters war die SBB-Strecke zwischen Rotkreuz und Cham – und somit die Verbindung zwischen Luzern und Zürich – unterbrochen. Erst gegen 17 Uhr konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.

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Die SBB-Strecke zwischen Rotkreuz und Cham war am Dienstag unterbrochen. Tausende Pendler kamen zu spät zur Arbeit.

Die Bahnstrecke Luzern-Zürich war am Dienstagmorgen zwischen Rotkreuz und Cham für den Bahnverkehr unterbrochen. Die heftigen Regenfälle setzten die Bahnstrecke auf über 100 Metern unter Wasser. Die Feuerwehr Risch pumpte das Wasser ab.  Auf dem betroffenen Streckenabschnitt wird derzeit an einem zweiten Gleis gebaut, damit zwischen Rotkreuz und Cham mehr Züge fahren können.

Strecke bis 17 Uhr unterbrochen

Der Unterbruch dauerte bis kurz vor 17 Uhr, wie die SBB mitteilten. Während der Streckensperrung waren sämtliche Züge zwischen Rotkreuz und Cham ausgefallen. Die SBB setzten Ersatzbusse ein. In der Folge kamen Tausende von Pendlern zu spät zur Arbeit.

Die Züge Luzern-Zürich wurden umgeleitet und verkehrten nicht über Zug. Die Züge Zürich HB - Bellinzona/Locarno hielten ausserordentlich in Thalwil. Reisende mussten mehr Zeit einrechnen.

Ansonsten kam der Kanton Zug glimpflich beim Unwetter davon. Bei der Polizei seien nur wenige Meldungen eingegangen, sagte Judith Aklin, Sprecherin der Zuger Polizei, auf Anfrage.

Gemäss Meteonews fiel in Cham und Umgebung am Montagnachmittag, am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag ausserordentlich viel Regen. Die Meteorologen massen 53 Liter Regen pro Quadratmeter, das ist mehr als die Hälfte der im Durchschnitt im gesamten April fallenden Regenmenge von 80 Litern. In Luzern fielen in den letzten Stunden 35 Liter Regen.

rem/sda/cv

Wegen eines Unwetters war die SBB-Strecke zwischen Rotkreuz und Cham – und somit die Verbindung zwischen Luzern und Zürich – unterbrochen. Tausende Pendler kamen zu spät zur Arbeit. (Tele 1, 29.04.2015)

 

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