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Vorprojekt für Energieverbund Zug gestartet

ZUG ⋅ Das Heizen und Kühlen der Stadtzuger Quartiere mit Seewasser ist möglich, wie eine 2014 von der Stadt und dem Kanton Zug in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie belegt. Nun lancierten die Wasserwerke Zug (WWZ) das Vorprojekt für den Energieverbund Zug.

Der Energieverbund Zug nutzt die Energie des Zugersees, wie die Wasserwerke Zug /WWZ) am Donnerstag mitteilten. Das Seewasser wird über Leitungen Energiezentralen zugeführt, wo die von den Kunden benötigte Energie – ob Wärme oder Kälte – mittels Wärmepumpen und Wärmetauschern gewonnen wird. Das Seewasser wird anschliessend zurückgeführt.

Von den Energiezentralen aus werden in einem zweiten Kreislauf die gewonnene Wärme und Kälte zu den angeschlossenen Liegenschaften transportiert und in einer platzsparenden Übergabestation an das jeweilige Gebäude abgegeben.

Beim Energieverbund Zug handelt es sich nach Angaben der WWZ um ein zukunftsweisendes Projekt in Sachen Wärme- und Kälteversorgung. Zudem sei es ein wichtiger Schritt in Richtung 2000-Watt-Gesellschaft, deren Zielen das Stadtzuger Stimmvolk 2011 zugestimmt hat. Der Energieverbund Zug soll städtische Quartiere mit lokaler erneuerbarer Energie für Warmwasser, Heizen und Kühlen versorgen. Finanziert, geplant, gebaut und betrieben wird er von den WWZ.

Das Gebiet der Stadt Zug wird in mehreren Etappen erschlossen, wobei sich der Ausbau an den Bedürfnissen der Kunden orientieren wird. Mitte 2018 soll die erste Ausbauetappe ihren Betrieb aufnehmen und Kunden mit lokaler, erneuerbarer Energie für Warmwasser, Heizen und/oder Kühlen versorgen.

pd/zim

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