WWZ senkt Erdgas-Preise

ZUG ⋅ Die Wasserwerke Zug AG (WWZ) senkt rückwirkend per Anfang den Erdgaspreis um 15 Prozent. Schon in zwei Monaten könnte er weiter fallen.

WWZ gibt damit die Kosteneinsparungen bei der Beschaffung an ihre Kunden weiter. «Nebst den generell gesunkenen Energiepreisen hat auch die Aufhebung der Euro-Kurs-Untergrenze durch die Schweizerische Nationalbank die Beschaffungskosten reduziert, da der Erdgaseinkauf teilweise an den Euro gekoppelt ist», schreibt WWZ in einer Mitteilung.

Der Rabatt beträgt rückwirkend per 1. Januar 2015 15 Prozent, exklusive CO2-Abgabe. Die anderen Tarifkomponenten bleiben unverändert.

Nebst den generell gesunkenen Energiepreisen hat auch die Aufhebung der Euro-Kurs-Untergrenze durch die Schweizerische Nationalbank die Beschaffungskosten reduziert, da der Erdgaseinkauf teilweise an den Euro gekoppelt ist.

So kommt WWZ zu Erdgas

Die Schweiz importiert ihren gesamten Erdgasbedarf aus den umliegenden Ländern: Rund zwei Drittel werden in Westeuropa gefördert (EU-Länder und Norwegen); nur rund 20 Prozent des importierten Erdgases stammt aus Fördergebieten in Russland und gelangt über die umliegenden Länder in die Schweiz. Die WWZ mischt dem Erdgas standardmässig 5 Prozent Biogas bei, das ausschliesslich aus Grünabfällen gewonnen wird. Den Kunden steht offen, den Biogasanteil zu erhöhen oder ganz darauf zu verzichten.

pd/rem


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