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Waren beim Brand auch Bankdaten gefährdet?

ZUG ⋅ Beim Brand der Kantonalbank stand womöglich weit mehr in Gefahr, als gemeinhin vermutet wird. Doch Bank und Polizei halten sich bedeckt.

Grossbrand in Zug. Das oberste Stockwerk der Zuger Kantonalbank am Postplatz steht in Flammen.

Am vergangenen Donnerstag hingen dicke Rauchwolken über der Stadt Zug. Flammen schlugen aus dem obersten Geschoss und dem Dach des ehemaligen Hauptsitzes der Zuger Kantonalbank (ZKB) am Postplatz. Nichts ging mehr in der Stadt. Der Verkehr stand still – in Zug hielt man zuweilen wegen des Rauchs aber auch wortwörtlich den Atem an.

Polizei bewacht Bankgebäude

Der Rauch hat sich verzogen. Gerüchteweise ist nun zu hören, dass es beim Brand zu heiklen Momenten gekommen sei. So sollen im Archiv im Kellergeschoss nicht wiederherstellbare Daten durch das Löschwasser massiv gefährdet gewesen sein. Und weil der Strom abgestellt werden musste, sei der Tresor ungesichert gewesen. Die Polizei habe das Gebäude darum schwer bewaffnet umstellt, heisst es.

Klar ist: Der bestehende Tresorraum blieb während der Umbauphase unangetastet. Dies bestätigte ZKB-Mitarbeiter Olivier Fasciati gegenüber unserer Zeitung vor einem Jahr im Rahmen einer Baustellenreportage. Somit ist auch klar, dass er – in welchem Umfang auch immer – vom Brand und von den Löscharbeiten betroffen gewesen sein muss.

Der Brand kommt die Gebäudeversicherung des Kantons Zug teuer zu stehen: Wohl mehr als 10 Millionen Franken beträgt der Sachschaden.

 

Grossbrand in Zug: Die Zuger Kantonalbank steht am Donnerstagabend in Flammen. Die aufsteigenden schwarzen Rauchwolken sind Kilometerweit zu sehen. (Charly Keiser, 17. Juli 2014)

Grossbrand in Zug: Die Zuger Kantonalbank steht am Donnerstagabend in Flammen. Die aufsteigenden schwarzen Rauchwolken sind Kilometerweit zu sehen. (Charly Keiser, 17. Juki 2014)

(Charly Keiser, 18- Juli 2014)

(Charly Keiser, 18. Juli 2014)

(Charly Keiser, 18. Juli 2014)

(Charly Keiser, 18. Juli 2014)

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