Wegen Handydiebstahl aus dem Kanton ausgegrenzt

ZUG ⋅ Die Zuger Strafverfolgungsbehörden haben einen Mann festgenommen, der ein gestohlenes Handy bei sich hatte. Der Mann wurde in einem Schnellverfahren mit einer Freiheitsstrafe bestraft und er darf den Kanton Zug nie wieder betreten.

Im Rahmen einer Polizei-Patrouille bei der Schützenmatt in Zug fiel den Polizisten ein 33-jähriger Tunesier auf. Abklärungen ergaben, dass sich der Mann illegal in der Schweiz aufhält und dass das Mobiltelefon, das er dabei hatte, aus einem Diebstahl stammte.

Aus diesem Grund wurde der Mann am Dienstagnachmittag festgenommen und der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug übergeben. Diese bestrafte den Mann in einem Schnellverfahren wegen Hehlerei und illegalen Aufenthalts in der Schweiz mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 60 Tagen.

Das Amt für Migration verfügte gegen den abgewiesenen Asylbewerber eine Ausgrenzung aus dem Kanton Zug. Er darf den Kanton Zug nicht mehr betreten.

Das gestohlene Handy konnte der rechtmässigen Besitzerin zurückgegeben werden, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Donnerstag mitteilen.

pd/nop


Login


 

Anzeige: