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Ombudsfrau etwa gleich ausgelastet wie im Vorjahr

KONFLIKTE ⋅ Bei der Zuger Ombudsfrau Katharina Landolf sind im vergangenen Jahr 150 neue Fälle und 131 Anfragen eingegangen. Zusammen mit den 13 Pendenzen aus dem Vorjahr konnte die Vermittlerin in Konfliktsituationen 157 Fälle erledigen.

Die Dienstleistungen der Ombudsstelle seien in etwa im gleichen Ausmass in Anspruch genommen worden wie in den Vorjahren, heisst es in dem am Dienstag publizierten Bericht 2014. Erheblich gesunken seien im Vergleich zum Vorjahr die Anfragen: 114 Privatpersonen (Vorjahr: 162) und 17 Behörden (Vorjahr: 13) haben die Ombudsstelle um Rat gefragt.

Etwas über einen Drittel der Fälle betrafen den Kanton, rund 28 Prozent die Gemeinden. In knapp 2 Prozent waren sowohl Kanton als auch die Gemeinden beteiligt und in 8 Prozent Träger öffentlicher Aufgaben. Die verwaltungsinternen Konflikte machten rund einen Viertel aus.

Die meisten Reklamationen und Anliegen fielen in die Zuständigkeit der Volkswirtschafts- und der Sicherheitsdirektion. Dies war auch in den Vorjahren so und liegt darin begründet, dass bei diesen Direktionen die Arbeitslosenkasse, die Invalidenversicherung, die Polizei und das Strassenverkehrsamt geführt werden.

Den Grossteil der Ratsuchenden machte die Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen aus. Der Anteil der Personen ausländischer Herkunft sank von 18 auf 15,2 Prozent. 26 Ratsuchende hatten ihren Wohnsitz ausserhalb des Kantons Zug. (sda)

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