Gebührensäcke kommen per Post

ABFALL ⋅ Da gebührenpflichtige Abfallsäcke nur an ausgewählten Orten gekauft werden können, wurde ein findiges Unternehmen aktiv und lanciert den ersten Aboservice. Haushalte in Zug, Luzern und Zürich können sich die Säcke mit Aufpreis nach Hause liefern lassen.

27. Juni 2014, 11:44

Die gebührenpflichtigen Abfallsäcke werden via Abonnement nach Hause geliefert. Das Abo läuft jeweils ein Jahr, in dem die bestellten Säcke in drei Tranchen geliefert werden. Dies geht aus der Mitteilung der Unterägerer Reloc GmbH hervor.

Die Werbung der Firma knüpft an das scheinbar «chronische Abfallsack-Vergessen an der Supermarktkasse» an: «Eigentlich lag die Idee auf der Hand. Oft genug habe ich mich zu Hause über meine Vergesslichkeit genervt und musste beim Nachbarn einen Sack ausborgen», wird  Reto Locher von der Reloc GmbH zitiert, der die Geschäftsidee entwickelte.

Nach eigenen Angaben handelt es sich bei diesem Angebot um den ersten Online-Aboservice für gebührenpflichtige Abfallsäcke. Natürlich sind die Säcke, die unter www.sackabo.ch bestellt werden können, teurer als etwa an der Kasse im Supermarkt. Eine Rolle kostet je nach Abonnement zwischen 4.90 Franken und 6.90 Franken mehr.
 
pd/kst
 
 


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