Illegale Hündchen sorgen für Ärger

HUNDE ⋅ Der Kantonstierarzt ist beunruhigt: Denn in Zug tauchen immer mehr Kleinhunde aus dem Ausland auf, welche die Tollwut verbreiten könnten.

19. Januar 2015, 05:01

Beim Veterinärdienst des Kantons Zug läuten derzeit die Alarmglocken. «Wir haben in Zug ein grosses Problem mit Hunden und Katzen, die illegal in die Schweiz eingeführt werden», berichtet Kantonstierarzt Rainer Nussbaumer. Seit Mitte vergangenen Jahres sei die Problematik in Zug ein regelrechtes Phänomen geworden. Gerade um die Weihnachtszeit herum gab es rund zehn Fälle, und auch jetzt sind es pro Woche bis zu zwei Tiere, die – nicht den Bestimmungen entsprechend eingeführt – im Kanton Zug auftauchen.

«Die Gefährlichkeit besteht vor allem darin, dass diese Tiere zum Teil aus Ländern stammen, wo die Tollwut noch vorkommt – das ist eine gefährliche und tödliche Krankheit», ergänzt Nussbaumer. «Alle Tiere, die mit einem mit Tollwut infizierten Tier in Kontakt waren, müssen eingeschläfert werden – auch der Mensch kann daran sterben.»

Luc Müller

 

 


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