Weitere 100'000 für das Motorschiff Schwan

ZUG ⋅ Der Kanton Zug spricht für die Renovation des im Sommer gesunkenen Motorschiffs «Schwan» 100'000 Franken. Im Frühling schon wurde die Restaurierung des historischen Schiffs unterstützt.

13. November 2013, 10:40


Wie aus einer Mitteilung der Zuger Staatskanzlei hervorgeht, hatte der Kanton im Frühling 2013 einen Beitrag von 40'000 Franken aus dem Lotteriefonds für die Restaurierung des historischen Motorschiffs Schwan geleistet. Ausnahmsweise würde der Kanton die Wiederherstellung eines der ältesten Motorschiffe auf Schweizer Seen im gleichen Jahr mit weiteren 100'000 Franken unerstützen. Grund dafür sei das Sinken des «Schwan» am 6. August 2013 im Zuger Hafen von Zug.

Das Motorschiff wurde dabei stark beschädigt und muss totalrenoviert werden, so die Staatskanzlei weiter. Die Trägerschaft werde mit diesem Beitrag für ihr Bestreben, das verkehrshistorische Erbe im Kanton Zug auch weiterhin dem Publikum zugänglich zu machen, unterstützt.

  • Die «Schwyz» empfängt am 12. Mai den «Schwan».
  • Das Kleinste ist das Grösste: Die Formationsfahrt auf dem Zugersee mit dem reparierten Motorschiff «Schwan» im Mittelpunkt zog viele Schaulustige an.
  • «Schwyz», «Yellow», «Titan», der Nauen «Winkelried» und die Einsatzboote der freiwilligen Feuerwehr und der Seepolizei Zug bereiteten dem MS «Schwan» einen würdigen und ehrenvollen Empfang.

Gegenseitiges «Beschnuppern» auf dem Zugersee: Am Samstag hat das reparierte Motorschiff «Schwan», das letzten August gesunken ist, offiziell seine ersten Runden auf dem Zugersee gedreht. Aktuelle Bilder von der Flottenparade und ein Blick zurück.


Die Initianten gehen davon aus, dass das MS Schwan im Frühling 2014 wieder auf dem Zugersee verkehrt.

30'000 Franken Soforthilfe für Katastrophengebiet

Unter anderem teilt die Staatskanzlei ferner mit, dass der Regierungsrat die Caritas mit 30'000 Franken unterstütze. Dies als Soforthilfe für die Opfer des Zyklons an der indischen Ostküste.

Zwischen 200'000 und 350'000 Häuser sind zerstört. Rund 600'000 Menschen sind obdachlos. Die Behörden vor Ort würden davon ausgehen, dass rund acht Millionen Menschen von der Unwetterkatastrophe betroffen sind, so die Staatskanzlei. In einem ersten Schritt würden Notunterkünfte gesichert; die Menschen erhalten Blachen und Decken. In Planung seien weitere Massnahmen zur Ernährungs- und Einkommenssicherung, heisst es in der Mitteilung.

pd/kst


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