Wetter verhindert Saisonstart der Kunsteisbahn

ZUG ⋅ Die Kunsteisbahn hat ab morgen Freitag zum öffentlichen Eislauf einladen wollen. Daraus wird nichts. Das Ausseneisfeld bei der Bossard-Arena öffnet wohl erst in einer Woche.

06. Oktober 2016, 05:00

In den vergangenen Tagen hat das Licht oberhalb des Ausseneisfeldes der Bossard-Arena oft bis spätabends gebrannt. Die Arbeiter der Kunsteisbahn Zug (KEB) haben versucht, die kühlere Nachtphase zu nutzen, um Eis zu produzieren. Doch diese Aktionen sind nicht von Erfolg beschieden gewesen, wie der Geschäftsführer der Kunsteisbahn, Jürg Casalini, sagt: «Wir müssen nun den Start in die Saison auf dem Ausseneisfeld wohl oder übel auf den nächsten Donnerstag verschieben.» Es ist geplant gewesen, mit dem öffentlichen Eislauf erstmals bereits morgen Freitag zu starten.

Für die Verschiebung des Saisonstarts haben laut Casalini zwei Faktoren den «Eismachern» übel mitgespielt. So herrschen derzeit für die Jahreszeit Temperaturen über dem Normalwert. Und damit nicht genug: Es hat auch noch eine starke Bisenströmung eingesetzt. Diese bewirkt, dass das Wasser sozusagen weggeblasen wird. Der Effekt wird noch zusätzlich verschärft, da der Durchgang vom Arenaplatz durch das Uptown-Hochhaus sich zu einer Windschleuse verwandelt. Diese Faktoren zusammengenommen bewirken, dass die erforderliche Eishöhe von rund 4,5 Zentimetern nicht erreicht werden kann. Und auf einem Eissee Schlittschuh fahren ist ja auch nicht gerade erstrebenswert.

Alternativprogramm ist aufgestellt

Liebhaber des öffentlichen Eislaufens müssen aber nicht bis zum Eröffnungstermin in der nächsten Woche darben. KEB-Geschäftsführer Jürg Casalini hat angeordnet, dass als Überbrückungsmassnahme der freie Eislauf in die Academy-Arena verlegt wird. Dieser wird an den folgenden Daten und Zeitfenstern möglich sein. Es sind dies am Freitag (9 bis 16 Uhr), am Samstag (8.15 bis 11.45 Uhr), am Sonntag (11.45 bis 14.15 Uhr), Montag (9 bis 10.15 Uhr und 12.15 bis 16.15 Uhr), Dienstag (9.15 bis 12.45 Uhr) und am Mittwoch (12.30 bis 15.45 Uhr).

Marco Morosolimarco.morosoli@zugerzeitung.ch


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