AstraZeneca Schweiz zieht nach Baar

PHARMA ⋅ Die Schweizer Tochtergesellschaft des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca zieht per 1. Juli 2018 in das Geschäftshaus Quadrolith in Baar. Rund 120 Mitarbeitende werden dort neue Büros beziehen.
08. November 2017, 14:36

Livio Brandenberg

livio.brandenberg@zugerzeitung.ch

 

AstraZeneca verlegt seinen Schweizer Standort nach Baar. Die Schweizer Tochtergesellschaft des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens hat mit dem Baarer Immobilienunternehmen Alfred Müller AG einen Mietvertrag für eine Fläche von 2800 Quadratmetern im Geschäftskomplex Quadrolith unterzeichnet, wie die beiden Unternehmen mitteilen. Für den Innenausbau wurde ebenfalls Alfred Müller beauftragt.  

In die neuen Büroräume werden die Angestellten von AstraZeneca Schweiz, die heute in der Grafenau in Zug arbeiten, darunter einige Mitarbeiter in internationalen Rollen, umsiedeln. Zusätzliche Stellen aus dem Ausland werden nicht in die Schweiz verlegt. Insgesamt werden 120 Personen nach Baar ziehen.

Der Hauptsitz des börsenkotierten Konzerns bleibt in Cambridge nahe London, wie AstraZeneca-Sprecherin Kristin Breuer bestätigt. Weltweit beschäftigt AstraZeneca rund 50'000 Mitarbeiter und hat 2016 einen Umsatz von 23 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Damit gehört das Unternehmen weltweit zu den führenden Playern im Bereich der forschenden Pharmaindustrie.

Mehr Platz benötigt

Man freue sich «sehr auf den Umzug nach Baar», wird Biljana Naumovic, Geschäftsführerin von AstraZeneca Schweiz in der Mitteilung zitiert. Die neuen Büroflächen würden es ermöglichen, unterschiedliche Räume zu schaffen, so Naumovic weiter. Kristin Breuer ergänzt: «Wir brauchen mehr Platz und möchten flexibel arbeiten. Dies wird im Quadrolith möglich sein.» Es sei nicht das erklärte Ziel gewesen, speziell nach Baar zu ziehen. «Doch im Quadrolith haben wir die besten Voraussetzungen für unsere Bedürfnisse gefunden», so Breuer.

Vorgesehen ist, dass die Pharmaspezialisten am 1. Juli 2018 einziehen. Je nachdem, wie der Innenausbau verlaufe, auch ein wenig früher, sagt Breuer. «Doch da handelt es sich maximal um ein paar Tage.»

Über den Vertragsabschluss freut sich auch die Alfred Müller AG. Denn damit sind laut Verwaltungsratspräsident Christoph Müller fünf Monate vor Bauvollendung schon rund 95 Prozent der Flächen der ersten Quadrolith-Etappe vermietet. Gemäss Müller laufen die Bauarbeiten für das Geschäftshaus nach Plan; die Fassade werde gegen Ende dieses Jahres fertig montiert sein. 


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