Kunsthaus Zug soll am bisherigen Standort erweitert werden

ZUG ⋅ Das Kunsthaus Zug ist sanierungsbedürftig und bereits seit langem wird über eine Erweiterung diskutiert. Die Gremien der Zuger Kunstgesellschaft und der Stiftung der Freunde Kunsthaus Zug haben nun beschlossen, dass diese am bestehenden Standort erfolgen soll. Nun werden Machbarkeit und Finanzierbarkeit geprüft.
Aktualisiert: 
19.05.2017, 16:00
19. Mai 2017, 15:23

In den vergangenen Jahren wurde viel Energie in Neubau-Projekte gesteckt, die nicht realisiert werden konnten, wie das Kunsthaus Zug in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. Nach einer Phase der Konsolidierung haben die Vorstandsgremien nun beschlossen, die Entwicklung am bestehenden Standort weiterzuverfolgen.

«Das ist ein Bekenntnis zum Ort und zu seiner Geschichte», schreibt das Zuger Kunsthaus. Die Studien, die bereits anfangs der 2000er Jahre erarbeitet worden sind, sollen nun wieder aufgenommen werden.

Am Sonntag, 21. Mai nach der Finissage der Ausstellung Pavel Pepperstein schliesst das Kunsthaus Zug für drei Monate seine Tore. Die Bauzeit für die Sanierung ist knapp, die geplanten Massnahmen aufwendig und zahlreich: Dachsanierung, Metallarbeiten an den grossen Glasfronten, Anpassung der Notausgänge an die neusten Vorschriften, neue Beleuchtungsanlage, Modernisierung der Alarmanlage, um nur die Wichtigsten zu nennen.

An die Gesamtkosten von rund 1,2 Millionen Franken hat der Kanton Zug 250'000 Franken aus dem Lotteriefonds zugesichert, die Stadt Zug beteiligt sich mit 200'000 Franken, der Beitrag der Denkmalpflege wird nach Abschluss der Bauabrechnung definitiv festgelegt und die Stiftung der Freunde Kunsthaus Zug sowie weitere private Stiftungen stemmen den Rest.  (sda/zim)


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