Lokale Schlagerstars heizten dem Publikum ein

HÜNENBERG ⋅ Bereits zum 23. Mal geht das bekannte Meisterswilerfest über die Bühne. Am Samstag fand ein Vorfest statt, das mit schwungvoller Musik und einem abwechslungsreichen Angebot Jung und Alt begeisterte.
14. August 2017, 05:00

Fernab von beleuchteten Städten und Strassen zieren bunte Lichterketten den Hochturm, der das Gelände des Meisterswilerfests überragt und bestimmt eines der Highlights darstellt. Von dort oben geniessen die Besucher nicht nur den wunderbaren Ausblick in die Ferne, sondern überschauen auch den bunten Festplatz. Neben der Bar auf dem grossen Turm gibt es ein vielfältiges Angebot an Speis, Trank und ländlicher Musik. In der Maisbar beispielsweise sitzen die Gäste inmitten der hochgewachsenen Pflanzen, und in der Weinbar können sie sich von hochwertigen Weinen verzaubern lassen. «Das Originelle am Meisterswilerfest sind die kleinen Spezialitäten, die das Fest ausmachen und Jung und Alt zusammenbringen», erklärt Marcel Weibel vom OK-Team, der schon bei der ersten Ausgabe mit von der Partie war.

Vom kleinen Anlass zum grossen Volksfest

Was vor 23 Jahren als kleines Fest zwischen Hünenberg und Rotkreuz mit 130 Leuten angefangen hat, ist inzwischen zu einem grossen Anlass mit 2000 Besuchen pro Abend angewachsen. Das traditionelle Fest findet jeweils am 14. August statt – so auch diesen Montag. Das Ländler-Trio Wilti Gruess sowie das Schwyzerörgeli-Trio Bieri Portmann sorgt für einen geselligen Abend mit volkstümlicher Musik. Dazu serviert wird ein Spanferkel.

In den vergangenen Jahren ist eine Art «Vorfest» mit Partybands dazugekommen. Dieses findet jeweils am Wochenende vor dem 14. August statt und lockt viele jüngere Besucher an. «Die Musik, die Leute, die Stimmung – all das zusammen ergibt eine ­tolle Mischung», findet Jessica Oberhänsli aus Neuheim am Samstagabend. Die Partyband Die Draufgänger macht Stimmung. Schon beim ersten Song tauchen die Besucher völlig in die energiegeladene Musik ein, sie reissen begeistert die Hände hoch und klatschen und jubeln mit. Die Band aus der Steiermark (A) hat beachtliche 13 Stunden Fahrt auf sich genommen und vermag mit eigenen Kompositionen sowie einem breiten Repertoire an bekannten Songs zu überzeugen. «Üblicherweise höre ich weniger volkstümliche Musik, aber an so einem Fest kocht die Stimmung so richtig hoch», meint Lorena Hirzel aus Neuheim.

Am späteren Abend tritt das Hünenberger Schwestern-Duo Yasmine-Mélanie und Chanelle auf – Chanelle Wyrsch kommt direkt von der grossen Deutschland-sucht-den-Superstar-Tournee zurück. Das Meisterswilerfest ist eine stimmungsvolle Party mit überaus engagierten Helfern und unzähligen Besuchern. «Die Menschen kommen oftmals Jahr für Jahr her und können sich wie zu Hause fühlen. Wir nehmen zwar immer einige kleine Neuerungen vor, der Wiedererkennungswert bleibt aber auf alle Fälle erhalten», sagt Marcel Weibel. Und so wird getanzt, gelacht und gesungen, wenn längst die ersten Sterne über dem Festgelände strahlen.

 

Vanessa Varisco

redaktion@zugerzeitung.ch


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