Podium zur Abstimmung über das Hochhausreglement

ZUG ⋅ Die «Zuger Zeitung» veranstaltet am kommenden Montag, 13. November, ein Podium zum städtischen Hochhausreglement, über das die Zuger Bevölkerung diesen Monat abstimmt.
08. November 2017, 09:18

Wo in der Stadt sollen künftig Hochhäuser gebaut werden? Wie hoch dürfen diese sein? Und über welche Dimensionen sollen sie verfügen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Hochhaus­reglement. Über dieses stimmen die Stadtzugerinnen und Stadtzuger am 26. November ab. Das Reglement hat bereits für einigen Diskussionsstoff gesorgt – unter anderem an den Sitzungen des Grossen Gemeinderats (GGR). Damit auch die Öffentlichkeit mitdiskutieren und sich eine Meinung bilden kann, veranstaltet die «Zuger Zeitung» am kommenden Montag, 13. November, ein Podium zum Thema im Burgbachsaal an der Dorfstrasse 12.

Am Anlass teilnehmen werden Roman Burkard, FDP-Gemeinderat, Architekt und Mitglied der Bau- und Planungskommission, und Martin Eisenring, CVP-Gemeinderat und Rechtsanwalt. Sie stehen auf der Proseite und stellen sich hinter das Hochhausreglement, so wie es der GGR verabschiedet hat. Sie sind der Meinung, es brauche das Reglement, um «Hochaus-Wildwuchs» zu verhindern. Es sei wichtig für die städtebauliche Zukunft der Stadt Zug.

Von einem durch den bürgerlich dominierten Gemeinderat weich gespülten Reglement, das in dieser Form nichts mehr bringe, reden die Gegner des vorliegenden Papiers. Am Podium werden sie vertreten durch Urs Bertschi, SP-Gemeinderat, Rechtsanwalt und Präsident der Bau- und Planungskommission, sowie Ignaz Voser, CSP-Gemeinderat, Innenarchitekt und Mitglied der Bau- und Planungskommission. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Zoe Gwerder, Redaktorin der «Zuger Zeitung».

Das Reglement war bereits in der Debatte des Grossen Gemeinderates umstritten. Die Fraktionen der SP und der Alternative-CSP lehnten es ab. Dies, weil aus ihrer Sicht zentrale Punkte gestrichen oder angepasst worden seien. Dazu gehört unter anderem die Streichung eines festgelegten sogenannten Footprints, also der Grundfläche eines Hochhauses. Die Gegner des Reglements ergriffen aus diesem Grund das Behördenreferendum, weshalb es nun zur Abstimmung kommt. (st)

Hinweis: Podium zum städtischen Hochhausreglement, Montag, 13. November, Burgbachsaal, Türöffnung 19 Uhr, Beginn der Diskussion 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.


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