Zehn Tage, um den tristen Wintertagen lachend zu trotzen

ZUG ⋅ Das grösste mobile Theater der Schweiz gastiert ab übermorgen Donnerstag auf dem Stierenmarktareal. Mit Marco Rima hat ein grosser Zuger Comedian einen Auftritt. Ein anderes bekanntes Duo ist zum letzten Mal in der Zentralschweiz zu sehen.
09. Januar 2018, 04:39

Es ist nicht zu übersehen: Seit Ende letzter Woche steht ein Zelt auf dem Stierenmarktareal. Statt des Logos «Knie» steht darüber schlicht und einfach «Das Zelt». Das mobile Theater hat in Zug das dritte Gastspiel nach 2015 und 2017. Für die Macher rund um den «Das Zelt»-Gründer Adrian Steiner ist Zug die erste Station auf einer ausgedehnten Tour durch die ganze Schweiz. Auf seine Favoriten angesprochen, holt Steiner ein wenig aus: «Hervorheben kann ich vier Premieren. Der Zuger Marco Rima spielt nun nach einer mehrjährigen Pause bei uns, dann feiert Philipp Fankhauser Premiere und ebenso das neue Konzert des Männerchors Heimweh. Und ganz speziell erwähnen möchte ich die Weltpremiere vom ‹Family Circus›, einem Mitmachzirkus für Gross und Klein, wo Primarschüler gemeinsam mit Weltklasse-Artisten auf der Bühne stehen.»

Da Steiner mit seinem Theater nicht von Subventionen zehren kann, müsse er versuchen, ein Programm zusammenzustellen, welches ein breites Publikum anspricht. Wie er erzählt, liegt der Schwerpunkt bei Comedy-Vorstellungen. Zum Angebot gehören aber auch Konzerte und Zirkusvorstellungen.

Edelmais geben sich noch einmal die Ehre

Neben Premieren gibt es allerdings auch eine Derniere. Das Duo Edelmais (René Rindlisbacher und Sven Furrer) spielt zum letzten Mal in der Zentralschweiz. Der letzte Vorhang für die bekannten Comedians fällt nach der Vorstellung vom 20. Januar (Beginn 20 Uhr). Das Programm der beiden heisst schlicht «Edelmais ... einmal Meer!».

Auf die Kopiertaste drückt auch der Zuger Komiker Marco Rima. Er stielt seine Sketches aber nicht bei anderen Mitbewerbern, sondern gräbt in seiner Schatzkiste, die sich in 37 Jahren auf der Bühne vollgefüllt hat. Seine «alten Nummern» für das Heute garantieren aber erfahrungsgemäss Lacher im Minutentakt. Sein Programm ist am Freitag, 12. Januar, und am Samstag, 13. Januar, jeweils um 20 Uhr zu sehen. «Das Zelt» verfügt über 1000 Sitzplätze, bei den Konzerten können gar 2000 Besucher zuhören. Da die Organisatoren gleich noch ein zweites Zelt dabei haben, sind an gewissen Tagen auch zwei Vorstellungen praktisch zur gleichen Zeit möglich.

Das detaillierte Programm von «Das Zelt» ist unter der Internet-Adresse www.daszelt.ch . zu finden. Tickets gibt es online bei Ticketcorner.

Marco Morosoli

marco.morosoli@zugerzeitung.ch


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