Zuwebe plant im Neuhofquartier ein neues Gastronomieangebot

BAAR/STEINHAUSEN ⋅ Trotz des Umzugs der Hapimag von Baar nach Steinhausen bleibt am alten Standort das Restaurant erhalten. In Steinhausen entsteht mit dem Umzug ein zusätzlicher öffentlicher Gastronomiebetrieb.
17. April 2018, 05:00

Am 26. und 27. April zügelt die Hapimag von ihrem bisherigen Sitz an der Neuhofstrasse 8 in Baar in ihr neues Zuhause an der Sumpfstrasse in Steinhausen. «Der erste Arbeitstag am neuen Ort ist am 30. April», verrät Luc Theler, «Head of Business Development» bei der Hapimag. Die Freude ob des Umzugs sei gross, ergänzt er. «Das Gebäude hat eine tolle Architektur und die Büros sind neu und hell. Aufgrund des künftigen Grossraumbüros werden Begegnungen und eine offene Kultur gefördert.»

Rund 3700 Quadratmeter Fläche stünden der Hapimag in Steinhausen zur Verfügung, erklärt Theler. 800 Quadratmeter seien bereits fremdvermietet und weitere 800 Quadratmeter könnten noch gemietet werden. Auch am neuen Ort sei ein öffentliches Restaurant im Parterre, das gelichzeitig als Kantine für die Hapimag-Mitarbeiter diene. «Betrieben wird das Restaurant durch die Lords Catering GmbH in Baar. Die Fläche des Bistros beträgt rund 220 Quadratmeter und es verfügt über 80 Sitzplätze.»

Umbau bis Ende Jahr

Auch an der Neuhofstrasse 8 in Baar ist weiterhin ein Restaurant, wie die Zuwebe in ihrer gestrigen Medienmitteilung schreibt. Diese betreibt dort im Moment noch das Personalrestaurant «Hapiteria». Mit dem Wegzug der Hapimag an ihren neuen Hauptsitz in Steinhausen habe diese Zusammenarbeit nun ein Ende, heisst es weiter: «Am 20. April kocht die Zuwebe zum letzten Mal für die Mitarbeiter des Wohnrechtsanbieters und für die Gäste aus dem umliegenden Neuhofquartier. Danach wird das Restaurant für Umbauarbeiten geschlossen.» Dank Hapimag habe die Zuwebe im Neuhofquartier in Baar einen neuen Gastronomiestandort etablieren und ein spannendes Arbeitsangebot für Menschen mit Beeinträchtigung aufbauen können, schreibt die Zuwebe. «Wir sind der Hapimag AG sehr dankbar für den spannenden Auftrag und die gute Zusammenarbeit», betont Benno Sidler, Zuwebe-Geschäftsleiter des Bereichs Dienste. Die Mitarbeiter der Zuwebe, die bisher in der «Hapiteria» gearbeitet haben, werden während der Umbauphase in anderen Gastronomieangeboten der Institution beschäftigt.

Mehr Sitzplätze und grösseres Angebot

Das Restaurant ist in die Jahre gekommen und soll per Januar 2019 wiedereröffnet werden. Denn zusammen mit der Besitzerin Alfred Müller AG plant die Zuwebe ein neues Gastronomieangebot in einem neuen Design, mit mehr Sitzplätzen und einem grösseren kulinarischen Angebot.

«Der Standort und damit das Restaurant haben grosses Potenzial», ist sich Zuwebe-PR-Verantwortliche Jeannine Villiger sicher. Denn in der näheren Umgebung befinden sich zahlreiche Bürogebäude und vor allem für Mittagessen bestünde darum eine grosse Nachfrage.

Der Gastrobereich der Zuwebe sei stark gewachsen und biete spannende geschützte Arbeitsplätze, erklärt Villiger: «Momentan betreiben wir fünf Gastronomiebetriebe.» Diese Arbeitsplätze seien nahe bei der ersten Arbeitswelt und dank deren Grösse könne die Zuwebe auch Lehrlinge ausbilden. Die Zuwebe ist eine führende soziale Organisation im Kanton Zug, in der mehr als 250 Menschen mit einer geistigen oder psychischen Beeinträchtigung eine Ausbildung, Wohnraum und Arbeit in verschiedenen Bereichen finden.

 

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

Hinweis

www.zuwebe.ch


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